Der Aarauer Werkhof ist vorbildlich: Er braucht Gerätebenzin

Die Stadt Aarau hat am Dienstag als erste von etwa 350 Gemeinden das Label «Vorbildliche Stadt Gerätebenzin» erhalten. Die Angestellten der Unterhaltsbetriebe betreiben ihre Kleingeräte nämlich mit speziellem Gerätebenzin. Dieses belastet die Umwelt viel weniger.

Gruppenfoto mit Rasenmäher im Kasinopark.

Bildlegende: Label-Übergabe im Aarauer Kasinpark: Werkhof-Mitarbeiter und der Stadtammann nehmen die Urkunden entgegen. zvg

Die Stadt Aarau erhält ein Label mehr: Am Dienstag wurde im Kasinopark das Label «Vorbildliche Stadt Gerätebenzin» übergeben. Hinter dem etwas schrägen Namen verbirgt sich eine Kampagne für saubere Luft: Mit dem Label sollen Hobby-Gärtner dazu angehalten werden, ihre Kleingeräte mit Spezialbenzin zu betreiben.

Der Werkhof Aarau dient dabei als Vorbild: Alle Rasenmäher, Schnurmäher, Heckenscheren, Motorsägen und Stromgeneratoren werden nämlich mit (teurerem) Gerätebenzin betrieben. Dieses Benzin verursacht laut einer Medienmitteilung vom Dienstag 90 Prozent weniger Schadstoffe auf.

Besser für Umwelt und Gesundheit

Wer seine Kleingeräte mit diesem Benzin betreibt statt mit Benzin von der Tankstelle, der könne «ganz einfach etwas für die Gesundheit und die Umwelt machen», betonten die anwesenden Experten und Behördenvertreter. Die Umwelt wird geschont, aber auch die Maschinenführer seien weniger krebserregenden Stoffen ausgesetzt.

Die Kampagne «Gerätebenzin» wird vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) unterstützt, zu den Kampagnen-Führern gehören auch die Metall-Union und die Krebsliga sowie Partner aus der Industrie.