Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn Der Aargau rüstet sich gegen das Bienensterben

Die Aargauer Regierung will die Bienen besser schützen. Sie will deshalb eine neue Fachstelle speziell für das Insekt schaffen. Damit soll auch sichergestellt werden, dass die Nahrungsmittel im Aargau weiterhin gedeihen. Die Bienen sind nötig für deren Bestäubung.

Bienen mit Wabe
Legende: Rund 400 Millionen Bienen gibt es im Aargau. Nun will der Kanton noch besser schauen, dass sie nicht aussterben. Keystone

400 Millionen Bienen leben im Kanton Aargau. Das sind fast doppelt so viele wie im schweizweiten Durchschnitt. Obwohl er im Aargau also viel mehr Bienen als in anderen Kantonen gibt, möchte sie die Regierung noch besser schützen.

Die Kantonsregierung plant eine neue Fachstelle. Diese soll einerseits die Aus- und Weiterbildung der Imker fördern. Andererseits soll die Fachstelle mit dem Bund zusammenarbeiten. Der Kanton will diese Aufgabe einer Person übertragen. Bisher war die Arbeit auf verschiedene Ämter verteilt. Deshalb soll die neue Bienen-Fachstelle auch nicht mehr kosten.

Bienensterben auch im Aargau ein Problem

Der Schutz der Bienen ist wichtig. Ohne sie würde es rund einen Drittel der Lebensmittel nicht geben, sagte der Präsident des Aargauer Bienenzüchterverbands, Fritz Imhof, gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Im Gegensatz zu anderen Insekten können die Bienen nämlich bereits im Frühling die Blüten der Bäume bestäuben. Dies weil die Bienenvölker als Ganzes den Winter überstehen. Bei den anderen Insekten überlebt nur die Königin.

Deshalb sind die Bienen wichtig. Dabei sind sie auch im Aargau bedroht. 2011 hat die Varroamilbe im Aargau ganze Bienenvölker sterben lassen. In der Zwischenzeit hat sich der Bestand zwar wieder erholt. Jedoch gibt es weiterhin in einigen Regionen zu wenige Bienen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Die Sorge sollte nicht ständig nur den Honigbienen gelten.Viele andere Insekten,bes. Wildbienen sind ebenso wichtig,wenn nicht noch wichtiger für die Bestäubung.Ca.600 Wildbienenarten gibts in der CH,fast alle stehen auf der Roten Liste etwa 1/2 davon sind stark gefährdet od.kurz vor der Ausrottung.Viele sind schon ausgestorben.Also denkt nicht immer nur an Honigbienen nur weil sie Honig liefern.Wildbienen gehören jedesmal miterwähnt,sonst lernen es die Bauern nie,ihnen Lebensraum zu schaffen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen