Der Ausbau des Bata-Parks in Möhlin kommt voran

In Möhlin will ein Investor das Bata-Areal wiederbeleben und ausbauen. Er plant eine Erweiterung des Areals im Westen und im Osten. Im Mitwirkungsverfahren zum Ostteil gab es nun keine Einwendungen.

1932 wurde das Bata-Areal in Möhlin eröffnet. Der damalige Schuhkönig Thomas Bata liess das Areal bauen. Seine Idee war, dass viele der Arbeiterinnen und Arbeiter nicht nur auf dem Areal arbeiten, sondern dort auch wohnen sollten. Zu Spitzenzeiten arbeiteten 750 Menschen in den Fabriken.

Bata stellte bis 1990 Schuhe in Möhlin her. Dann verlagerte der Konzern die Produktion ins Ausland, in der Schweiz war sie zu teuer geworden. Fortan blieb die Zeit im Bata-Park jahrelang stehen.

Vor einigen Jahren aber kaufte eine Firma aus der Region das Areal. Diese ist nun daran, die denkmalgeschützten Fabrikhallen zu sanieren und weiterzuvermieten. Zudem wohnen Familien in den Wohnhäusern.

Nun soll noch mehr Leben ins Areal kommen. Die ehemaligen Fabrikgebäude werden teilweise zu Lofts umgebaut. Und nun ist auch das Mitwirkungsverfahren zum Gestaltungsplan «Bata-Park Ost» abgeschlossen. Dort soll in den nächsten Jahren eine Siedlung mit Mehrfamilienhäusern enstehen.