Autobahn-Ausbau Der Bund soll sich auch um die A5 kümmern

Die Solothurner Regierung ist zufrieden damit, was der Bund auf der A1 plant. Sie will aber noch mehr.

Sechs-Spur-Ausbau zwischen Härkingen und Luterbach, Schwerverkehrs-Kontrollzentrum Oensingen, Lastwagen-Abstellplatz Deitingen, Wildtier-Übergänge in Wangen und Niederbuchsiten – der Bund plant viel entlang der A1 im Kanton Solothurn.

Nun hat die Solothurner Regierung Stellung genommen zu den Ideen des Bundes, wie sie im «Sachplan Verkehr» festgehalten werden sollen. Grundsätzlich sei man zufrieden mit den Vorschlägen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Was sie aber stört, ist all das, was im Sachplan nicht steht.

Wunschliste: Grenchen, Solothurn, Dornach

Auch auf der Autobahn A5 gebe es Probleme, lässt die Solothurner Regierung den Bund wissen. Zum Beispiel die Feierabend-Staus bei den Anschlüssen Grenchen und Solothurn West. Darum solle sich der Bund ebenfalls kümmern.

Und auch mit einem Vollanschluss der H18 in Aesch/BL solle sich der Bund befassen, verlangt die Solothurner Regierung. Dieser sei wichtig für die geplante Entlastung von Dornach.

Das ist im Aargau geplant

Für den Aargau sieht der «Sachplan Verkehr» des Bundes unter anderem einen Acht-Spur-Ausbau zwischen Wettingen Ost und Dietikon, einen Abstellplatz für den Schwerverkehr in Würenlos und eine Wildtier-Querung in Rohr-Hunzenschwil vor. Die Aargauer Regierung hat zu den Plänen noch nicht Stellung genommen.