Der EHC Olten verliert sein erstes Finalspiel

Rückschlag für die Aufstiegshoffnungen des EHC Olten: Der Oltner Eishockey-Club verliert sein erstes Spiel im Playoff-Final gegen Lausanne. Die Lausanner erzwangen trotz Unterzahl eine Verlängerung mit Penalty-Schiessen. Und konnten das erste Spiel der Serie für sich entscheiden.

Goalie Michael Tobler pariert einen Schuss von Jeff Ulmer.

Bildlegende: Der Oltner Torhüter Michael Tobler (links) scheiterte am Schluss an Lausannes Jeff Ulmer (rechts): Lausanne gewinnt. Keystone

Lausanne gelingt im ersten Spiel des Playoff-Finals der Nationalliga B gleich das Break. Die Waadtländer gewinnen in Olten 4:3 nach Penaltyschiessen.
 
Olten, Dritter der Qualifikation, muss sich an der eigenen Nase nehmen: Den Ausgleich zum 3:3 kassierten die Solothurner 74 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in Überzahl - für Lausanne traf Benjamin Antonietti. Es war der zweite Shorthander, den die Gastgeber kassierten: Bereits das 2:2 hatte
Gaëtan Augsburger mit einem Mann weniger erzielt.

Beim frühen 1:0 (7.) für die Gäste reüssierte Alexej Dostojnow im Powerplay. Für Olten erzielte Derek Cormier je ein Tor und einen Assist. Den entscheidenden Penalty verwertete Jeff Ulmer.

Damit endet das erste Spiel der Serie (best of 7) für den EHC Olten trotz Heimvorteil mit einer Niederlage. 4656 Zuschauer sahen das Spiel im Kleinholz.