Der Kanton Aargau saniert mehr Fussgängerstreifen

Der Kanton Aargau hat im vergangen Jahr angekündigt, dass 50 Fussgängerstreifen saniert oder aufgehoben werden müssen. Tatsächlich entsprechen jedoch 250 Fussgängerstreifen nicht den Vorschriften, wie Recherchen von Radio SRF zeigen.

Frau mit Kinderwagen bei Fussgängerstreifen

Bildlegende: Der Kanton Aargau muss weitere Fussgängerstreifen sanieren. SRF

Die 200 Aargauer Fussgängerstreifen, welche nicht den Normen entsprechen, müssen in den kommenden Jahren saniert werden, sagte Kantonsingenieur Rolf H. Meier. Welche und wie viele Fussgängerstreifen aufgehoben werden, ist bisher unklar. Bei den Abklärungen arbeitet der Aargau mit den Bundesbehörden zusammen.

Senioren über Risiken auf Strassen informiert

Die Fussgängerstreifen sind jedoch nicht das einzige Sicherheitsrisiko. Der Seniorenrat der Stadt Brugg hat deshalb am Mittwoch einen Informationsanlass durchgeführt. Dabei wurden den älteren Menschen Tipps gegeben, damit sie sich sicherer auf den Strassen bewegen können.

Ein Problem sind etwa die sogenannten «Aargauer Trottoirs». Dies sind Trottoirs, welche gleichzeitig als Parkplatz dienen. Da es keine richtige Trennung zwischen Parkplatz, Gehweg und Strasse gibt, sei die Gefahr für die Fussgänger sehr gross, betonten die Verantwortlichen des Fachverbands Fussverkehr Schweiz, welche den Informationsanlass in Brugg durchgeführt haben.

Allgemein raten die Verkehrsexperten den älteren und auch allen anderen Menschen: «Luege, Lose, Laufe».