Der neue Aargauer Kulturchef heisst Thomas Pauli

Der Kanton Aargau hat einen Nachfolger für Hans-Ulrich Glarner: Es ist der 47jährige Thomas Pauli. Er tritt beginnt am 1. August mit der Arbeit als Leiter Abteilung Kultur im Departement Bildung, Kultur und Sport im Kanton Aargau. Glarner wechselt nach elf Jahren als Kulturchef zum Kanton Bern.

Bild von Thomaus Pauli am Lächeln, im Hintergrund Burgmauern.

Bildlegende: Thomas Pauli ist ab dem 1. August 2013 der neue Kulturchef des Kantons Aargau. ZVG

Der 47jährige Thomas Pauli wird neuer Kulturchef im Aargauer Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS). Pauli ist derzeit Direktor von Museum Aargau. Als Kulturchef tritt er die Nachfolge von Hans-Ulrich Glarner an, der Kulturbeauftragter des Kantons Bern wird.

Der Regierungsrat wählte Pauli auf den Chefposten, wie die Aargauer Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Er ist seit elf Jahren für den Kanton Aargau tätig: Von 2001 bis 2008 arbeitete er bei der Kantonsarchäologie als Leiter der Ausgrabungen Vindonissa.

Seit 2008 ist er Direktor des Verbunds Museum Aargau. Pauli habe «erfolgreiche und überzeugende Arbeit» geleistet und seine Fähigkeit als Führungsperson unter Beweis gestellt, hält der Regierungsrat fest. Pauli erweiterte den Verbund Museum Aargau von zwei auf sechs Standorte.

Zum Verbund gehören nun die Schlösser Lenzburg, Hallwyl, Wildegg, Habsburg sowie das Kloster Königsfelden und der Legionärspfad Vindonissa. Die Besucherzahlen stiegen innerhalb von fünf Jahren von 82'000 auf 227'000 Personen pro Jahr.

Pauli wird seine Aufgabe als Leiter Abteilung Kultur im Departement Bildung, Kultur und Sport am 1. August antreten. Die Leitungsposition Direktorin oder Direktor Museum Aargau will der Regierungsrat öffentlich ausschreiben.

Zur Person

Thomas Pauli wurde 1966 geboren und lebt derzeit in Wildegg. Nach der Matura an der Kantonsschule Solothurn schloss er an der Universität Bern und der Université de Lausanne sein Studium in Geschichte und Archäologie mit dem Doktorat ab. Pauli hat aktuell Lehrtätigkeiten an der HTW Chur, der Universität Basel und der Fachhochschule Zürich inne.