Neubau Bürgerspital Solothurn Der Rohbau steht, es gibt aber noch viel zu tun

Beim Neubau des Solothurner Bürgerspitals wird Aufrichte gefeiert. Den Rohbau des neuen Bettenhochhauses ziert im siebten Stock eine geschmückte Tanne. Bis im Jahr 2020 soll der Bau fertig gestellt sein. Dann zieht das bisherige Spital in den Neubau, direkt nebenan.

Bis es so weit ist, braucht es noch viel Arbeit im 340 Millionen Franken teuren Projekt. Bestimmt ist nun, wie die neuen Patientenzimmer aussehen, erklärt Urs Studer, Leiter Infrastruktur Bürgerspital. Dazu wurde ein Modellzimmer in Originalgrösse gebaut. Ärztinnen, Pfleger, Reinigungspersonal und weitere testeten das Zimmer.

Dabei wurde laut Studer zum Beispiel festgestellt, dass die Toilette einige Zentimeter verschoben werden sollte oder dass ein Duschvorhang einfacher ist für Patienten und Pflegepersonal. «Bevor wir 140 Mal den gleichen Fehler machen, testen wir lieber einmal richtig und machen es danach fehlerlos», so Studer zur Massenproduktion der Nasszellen.

Laut den Verantwortlichen ist der Neubau des Spitals auf Kurs – zeitlich und finanziell. Grössere Probleme seien bisher keine aufgetaucht, und auch Unfälle gab es zum Glück keine gegeben auf der Baustelle.

Das neue Spital in Zahlen

Operationssäle8
Patientenzimmer139 Zimmer (239 Betten)
Notfall14 Plätze
Gebäudefläche
62'800 m² (13 Fussballfelder)
Gebäudevolumen280'000 m³ (370 Einfamilienhäuser)
Bauarbeiter130 bis 180 pro Tag
Kosten340 Millionen Franken

Zivilschutz hilft beim Umzug

Bereits drei Jahre vor dem Umzug 2020 wird dieser geplant. Innerhalb einer Woche sollen Patienten und weiter benötigte Einrichtungen vom alten ins neue Spital gezügelt werden, so Urs Studer, Leiter Infrastruktur Bürgerspital. Dazu arbeite man mit dem Zivilschutz zusammen. Dieser verfüge über ausgebildete Personen für den Transport von Patienten.