Kanu-Sport Die Bruggerin Sabine Eichenberger hört auf

Bereits 2009 hatte Sabine Eichenberger bekannt gegeben, dass sie mit dem Kanusport aufhören wolle. Die erfolgreichste Kanutin der Schweiz konnte es jedoch nicht lassen. Nun will die 48-Jährige an der WM 2018 ihr letztes Rennen fahren.

Kanutin Sabine Eichenberger padelt in einem roten Kanu durchs Wildwasser

Bildlegende: Sabine Eichenberger hat an der Wildwasser-Kanu-WM in Mazedonien die Goldmedaille gewonnen zvg

Sie holte Titel um Titel und hat dieses Wochenende im mazedonischen Skopje an der Kanu-Wildwasser-Europameisterschaft eindrücklich bewiesen, dass sie mit 48 Jahren noch immer mit den besten Kanutinnen mithalten kann.

Für die Bruggerin Sabine Eichenberger ist dieser EM-Titel aber ein besonderer. Jahrelang war sie im Kajak unterwegs, erst vor ein paar Jahren hat sie sich für den Wechsel zum Kanadier-Einzel entschieden. «Ich habe die Hoffnung fast schon aufgegeben, dass es noch ganz nach vorne reicht. Das es nun geklappt hat, kann ich kaum glauben», sagt Eichenberger gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Letztes Rennen an der Heim-WM

Bereits 2009 hatte Sabine Eichenberger ihren Rücktritt angekündigt, konnte es in der Folge aber nicht lassen und war weiterhin im Spitzensport aktiv. Nun hat die Bruggerin aber genug und für ihren Abschied einen würdigen Rahmen gefunden. An der WM 2018 im Muotathal soll Schluss sein. «An der Heim-WM aufzuhören, wäre ein toller Abschluss», stellt Sabine Eichenberger fest. Auf dieses letzte Rennen wolle sie sich nochmals voll fokussieren.