Die Genossenschaft Baseltor wächst und wächst

Die Solothurner Genossenschaft Baseltor soll künftig das gutbürgerliche Solothurn Hotel Krone betreiben. Dies wurde in der vergangenen Woche bekannt. Die Genossenschaft Baseltor wächst damit weiter. Verträgt sich dieses Wachstum mit der Genossenschaftsidee der Gründer aus der 68er-Generation?

Das Traditionshotel Krone in Solothurn

Bildlegende: Der neue Betrieb im der Gastrokette der Genossenschaft Baseltor. Keystone

Die Solothurner Genossenschaft Baseltor ist in der Solothurner Gastroszene mittlerweile eine dominante Grösse. Die Genossenschaft betreibt das Baseltor, das Solheure und das Salzhaus. Nun soll auch noch das Traditionshotel Krone dazukommen. Die Kronen-Besitzerin Credit Suisse hat die Genossenschaft angefragt.

Wachstum contra Genossenschaftsgeist?

Aus Sicht der heutigen Genossenschafter macht dieses Wachstum durchaus Sinn. Genossenschaftspräsident Stefan Batzli sagt: «Die Idee ist dieselbe geblieben. Das, was die Betriebe erwirtschaften, bleibt in der Genossenschaft und kommt den Angestellten und den Genossenschaftern zugute».  Berührungsängste mit dem Kapital haben die Mitglieder der Genossenschaft Baseltor also nicht.

Bevölkerung steht hinter Baseltor

Die Genossenschaft Baseltor und ihre Betriebe geniessen in der Bevölkerung einen guten Ruf. Die Übernahme des Hotels Krone seit deswegen eine gute Sache, sagt Stefan Batzli. «Die Soloturner sind froh, dass dieses Traditionshaus aus Solothurner Hand geführt wird und nicht von einer internationalen Hotelkette übernommen wird.»