Aargauer Kunsthaus Die Kooperation mit den Solothurner Filmtagen stiess auf Anklang

Von Januar bis zu Ostern schauten sich 23'000 Besucher die Ausstellung Cinéma mon amour in Aarau an. Einiges war anders bei diesem Projekt.

Zwei Menschen vor Leinwänden mit Westernszenen.

Bildlegende: Die Ausstellung zeigte Werke renommierter Künstler, die sich mit Aspekten von Kino und Filmschaffen auseinandersetzen. ZVG / Aargauer Kunsthaus

Die Zusammenarbeit mit den Filmtagen ist nach der Einschätzung von Kunsthaus-Direktorin Madleine Schuppli geglückt. Die Reaktionen auf die Ausstellung seien positiv gewesen.

Das Publikum: Junge mit Ausdauer

Das Thema sei aktuell und spannend gewesen und habe natürlich viele Filmliebhaber ins Aargauer Kunsthaus gebracht. «So viele Leute lieben das Kino und den Film. Wir zeigten Arbeiten von Künstlern die Filmfans sind. So konnte man gemeinsam in der Liebe zum Film schwelgen.»

Das Publikum sei bei dieser Ausstellung tendenziell jünger gewesen, so Schuppli weiter. Ausserdem sei aufgefallen, dass sich das Publikum sehr viel Zeit genommen habe. Filme brauchten in einer Ausstellung mehr Zeit als Bilder oder Fotografien. Hätte man alles anschauen wollen, dann hätte man vier Stunden gebraucht, so Schuppli. «Viele Leute blieben wirklich lange oder sagten, dass sie ein zweites Mal kommen müssen, das war speziell.»

Eine weitere Kooperation mit den Filmtagen oder einem anderen Filmfestival sei nicht geplant. Doch man suche weiter nach Kooperationen um das eigene Publikum zu erweitern. Mit der Ausstellung über den Schriftsteller Robert Walser habe man bereits mit der Literaturszene zusammengearbeitet und mit den Blumen-Anlässen schlage man die Brücke zu den Liebhabern der Floristik. Solche Projekte soll es weiterhin geben.