Die Powermäuse besiegen die Tigers im Emmental

Am Dienstag siegte der EHC Olten im ersten Playoff-Finalspiel auswärts gegen die Favoriten SCL Tigers mit 3:2. Dass der Sieg nicht unmöglich war, zeigte im Vorfeld die Einschätzung des Oltner Sportchefs und die eines nicht ganz unparteiischen Oltner SRF-Journalisten.

Der EHC Olten ist durch die Playoffs in der Nationalliga B quasi durchmarschiert. Nur eine Niederlage gab es zu verdauen. Und dies trotz einer schlechten Qualifikation.

Nun traten die Oltner «Powermäuse» am Dienstagabend gegen die SCL Tigers zum ersten Finalspiel an. «Wir gehen mit einem guten Gefühl nach Langnau», sagte Köbi Koelliker, Sportchef beim EHC Olten, im Vorfeld zu Radio SRF. Der Gegner sei zwar Favorit, aber man werde versuchen, ihm eins auszuwischen.

Dieser Plan ist geglückt. Langnau ging zwar im ersten Drittel 1:0 in Führung. Das zweite Drittel ging dann jedoch mit 2:0 an Olten. Die Führung gaben die Powermäuse daraufhin nicht mehr aus der Hand. Damit ist Olten das Break gelungen. Der Heimvorteil der Langnau Tigers ist Geschichte. Diese müssen sich nun im nächsten Spiel am Freitag im Oltner Kleinholz-Stadion merklich steigern.

«Nun wollen wir den Titel»

Bereits im Vorfeld, rechnete Olten-Sportchef Koelliker mit vielen Spielen und keiner raschen Entscheidung in der Best-of-Seven-Runde. Das sei attraktiv für die Zuschauer und im Sinne des Eishockeys. «Wir haben uns gut positioniert. Nun wollen wir den Titel holen», sagt der Sportchef. Ob ein Aufstieg in die Nationalliga A dann auch noch denkbar sei, müsse man noch schauen.

Der EHC Olten hat in seiner Geschichte bereits zweimal den Aufstieg in die obere Liga geschafft. Halten konnte der Club seine Position jedoch nie lange.