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Aargau Solothurn Dornach: Chaoten hatten SVP im Visier

Eine Gruppe vermummter Personen hat am Montagabend im solothurnischen Dornach versucht, eine politische Veranstaltung der SVP zu stören. Die Polizei hinderte sie mit Gummischrot und Pfefferspray daran.

Montagabend in Dornach. Gegen 500 Personen nehmen an einer Wahlveranstaltung der SVP teil. Gegen 19 Uhr 30 versuchen rund 30 vermummte Personen die Veranstaltung zu stören.

Es herrschte eine friedliche Feierabendstimmung, bis diese Chaoten auftauchten.
Autor: Christian ImarkPräsident SVP Fraktion SO Kantonsrat

Christoph Blocher war als prominenter Referent eingeladen, verschiedene Solothurner und Baselländer Nationalratskandidatinnen und Kandidaten stellten sich der Basis vor. Bis der ungeladene Besuch sich auf den Weg machte.

Wir waren via Instagram und andere Soziale Medien vorgewarnt und wir hatten auch die Polizei informiert. Sie war sehr schnell vor Ort.
Autor: Christian ImarkPräsident SVP Fraktion SO Kantonsrat

Rund 16 Polizeibeamte konnten die circa 30 vermummten Demonstranten unterwegs aufhalten. Sie kamen nicht bis zur Veranstaltung selber, die in einem Festzelt, leicht erhöht und etwas ausserhalb stattfand.

Die Kundgebungsteilnehmer warfen Knallkörper, Steine und andere Wurfgeschosse gegen die Polizisten. Als die Polizei mit Reden nicht weiter kam, setzte sie Gummischrot und Pfefferspray ein.

Auf diese Weise gelang es, die Kundgebung aufzulösen. Die Polizei kontrollierte sechs Kundgebungsteilnehmer. «Wir werden sie später zu einem Gespräch einladen», sagt Mediensprecher Thomas Kummer. Zu den Motiven und der politischen Gesinnung der Demonstranten macht er keine Angaben.

(Bildquelle: Keystone)

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Missgunst, Neid und Angst vor den "ERFOLGREICHEN" scheint nur vermummt und mit aggressiven Gebahren, bis hin zu Sachbeschädigung und Gewalt, das Werkzeug der ERFOLGLOSEN zu sein! Man kann zu einer Partei stehen, wie man will, aber mit solchen Chaoten-Auftritten gegen die freie Meinungsäusserung aufzutreten, qualifiziert solche Vandalen zu unfähigen, undemokratischen Anarchisten!
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  • Kommentar von alfred maurer (zeitgeist)
    wer hatte da wohl wen im visier? "Zu den Motiven und der politischen Gesinnung der Demonstranten macht er keine Angaben." wären es linksautonome gewesen, hätte der mediensprecher wohl nicht gezögert. ob wir erfahren werden welche gesinnung die störenfriede hatten! "Wir waren via Instagram und andere Soziale Medien vorgewarnt und wir hatten auch die Polizei informiert. Sie war sehr schnell vor Ort." ob die partei den kontakt zu den chaoten pflegt?
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die Zeit der Ruhe noch geniessen, an denen die Leute sich nur gegenüberstehen. Denn sie werden bald der Vergangenheit angehören. An der Thematik fällt derzeit vor allem der wachsende Agressionspegel aller Seiten auf. Das ist durchaus kein Wunder. Der Bürger, der die "Flüchtinge" hier nicht nicht haben will und dagegen opponiert, wird feststellen, dass er damit vor allem eins bewirkt: Nichts!
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Die "Aktivisten" die gegenüber Einwanderungskritikern das Mass an Verachtung zu hegen scheinen, dass sie üblicherweise den Rassisten gegenüber Ausländern unterstellen, scheinen gleichermassen auf Krawall gebürstet zu sein.Die Regierung wiederum geht wie üblich davon aus, dass man einfach nur anordnen muss und schon lösen sich alle Probleme von selbst. Mit anderen Worten: Weiter so!Beste Voraussetzungen, dass die Wortgefechte handgreiflicher werden.Derzeit erlebt man die ersten Fingerübungen.
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