Druck auf Solothurner Milchbauern steigt

Die Solothurner Bauern haben momentan mit der Revision des Eidgenösischen Landwirtschaftsgesetzes zu kämpfen. Das Direktzahlungssystem hat geändert. Sorgen macht dies vor allem den Milchbauern. Dies hat die Bauern an der Delegiertenversammlung vom Montag beschäftigt.

Traktor auf Feld

Bildlegende: Das milde Wetter war Thema an der Delegiertenversammlung. Mehr wurde aber über Politik und die Milchbauern diskutiert. Keystone

Der Solothurnische Bauernverband hat 1185 Mitglieder. Das sind rund 90 Prozent der Solothurner Bauernbetriebe. An der Delegiertenversammlung vom Montag wurden Themen wie Milchwirtschaft, der steigende Siedlungsdruck, die Abstimmung zur Mindestlohn-Initiative und auch die Jahresrechnung des Verbandes thematisiert.

Der Verband schliesst 2013 mit einem Reingewinn von rund 31'000 Franken. Im Vorjahr waren es nur rund 3000 Franken gewesen. Man habe weniger Personalkosten und ein teures Projekt weniger gehabt, deshalb dieser Anstieg, erklärte Peter Brügger, Sekretär des Solothurnischen Bauernverbandes SOBV in der Abendsendung des Regionaljournals Aargau Solothurn von Radio SRF.

Man wolle das Geld auch für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. Der geglückte Auftritt der Solothurner Bauern an der Landwirtschaftsmesse Olma 2013 sei ein Beweis dafür, dass solche Auftritte den Bauern helfen, ist Brügger überzeugt.

An der Delegiertenversammlung gab es unter anderem ein Referat zum Thema Milchwirtschaft. Die Solothurner Milchbauern haben es nicht einfach, weiss Bauernverbands-Sekretär Brügger. Es gäbe zwar wieder mehr Geld für die Solothurner Milch, aber die Milchbauern gehören zu den Verliereren des neuen Direktzahlungssystems. Der Druck auf die Milchbauern steige, zudem diskutiere der Bundesrat über eine Liberalisierung des Milchimports und -exports.