Ein neuer «japanischer» Stern am Aargauer Gastrohimmel

Neu hat der Kanton Aargau ein Restaurant mit 16 Gault-Millau-Punkten. Das steht in der neusten Ausgabe des Gastroführers. Der Kanton Solothurn hat zwar nach wie vor mehrere 17-Punkte-Restaurants, aber es sind weniger geworden als im Jahr zuvor.

Ein Dessertteller mit vier verschiedenen Desserts darauf.

Bildlegende: Ein japanisches Kaiseki-Dessert, der Teezeremonie nachempfunden, wie sie im 16. und 17. Jahrhundert gepflegt wurde. ZVG

Die Kantone Aargau und Solothurn sind auch im Gault Millau 2015 gut vertreten. Im Bereich zwischen 13 und 17 Punkten gibt es im Solothurnischen insgesamt 19 Restaurants. Im Kanton Aargau sind es deren 15. Die Top-Restaurants im Kanton Solothurn mit je 17 Gault-Millau-Punkten sind:

  • Lampart's in Hägendorf
  • Traube in Trimbach
  • Attisholz / Le Feu in Riedholz
  • Zum alten Stephan in Solothurn

Damit steht aber auch fest: Der Kanton Solothurn verliert gegenüber dem letzten Jahr einen Gourmettempel. Das Restaurant Säge in Flüh fehlt nämlich in der aktuellen Gault-Millau-Ausgabe. Die Wirte der Säge sind mittlerweile in den Schlüssel in Oberwil (BL) weitergezogen und haben dort bereits wieder 17 Gault-Millau-Punkte geholt.

Aargau schliesst langsam zum Kanton Solothurn auf

Bild des Kochs in weisser Kleidung.

Bildlegende: Akihiko Suzuki ist Chefkoch im Restaurant Ryokan Hasenberg. ZVG

Während im Solothurnischen nun ein Top-Restaurant weniger im Gault Millau vertreten ist, hat dafür der Aargau eines mehr. Im der Ausgabe 2014 war der Kanton Aargau erst ab 15 Punkten vertreten – nun ist ein aargauisches Restaurant in der 16-Punkte-Kategorie mit dabei:

  • Ryokan Hasenberg in Widen

«Wir sind sehr stolz, dass wir als bestes Restaurant im Aargau ausgezeichnet wurden», erklärt Geschäftsführer Masafumi Kurahayashi.gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn. Aber man sei noch nicht dort, wo man hin wolle. Das Restaurant auf dem Mutschellen will noch besser werden, so Kurahayashi.

Sein Restaurant gibt es seit zwölf Jahren und hat sich unter anderem auf die authentische japanische Küche aus dem 16. und 17. Jahrhundert spezialisiert. Dort wird viel Wert auf die Präsentation gelegt. Laut Masafumi Kurahayashi war dies damals das erste solche Restaurant, das in Europa eröffnet wurde.