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Aargau Solothurn Eppenberg-Tunnel: SBB vergibt Bau-Auftrag

Die SBB hat den Auftrag für den Rohbau Eppenbergtunnels zwischen Wöschnau und Gretzenbach vergeben. Die Arbeitsgemeinschaft Marti Eppenberg erhält dafür wohl gut 270 Millionen Franken. Damit wird ein Schienenengpass im Mittelland beseitigt.

Bohrmaschine im Tunnel mit Bauarbeitern
Legende: Der Eppenberg-Tunnel wird mit einer Bohrmaschine (im Bild die Maschine im Gotthard-Basistunnel) gebaut. Keystone

Der zweispurige, drei Kilometer lange Tunnel wird mit einer Tunnelbohrmaschine ausgebrochen. Die bei der Ausschreibung eingegangenen Angebote hätten gezeigt, dass dies die wirtschaftlichste Variante sei, teilte die SBB am Freitag mit.

Ein Ausbruch mit einer Maschine habe zudem für Anwohner und Umwelt geringere Emissionen zur Folge. Sprengungen wären lauter. Die Hauptarbeiten sollen im Frühjahr 2015 beginnen. Die Vorarbeiten laufen bereits.

Die Kosten für den Vierspurausbau zwischen Aarau und Olten belaufen sich gesamthaft auf 855 Millionen Franken. Das Projekt umfasst neben dem Eppenbergtunnel auch Ausbauten bei der Zufahrt in den Bahnhof Olten und ein viertes Gleis zwischen Dulliken und Däniken. Die einzelnen Teilprojekte sollen nach und nach bis 2020 in Betrieb genommen werden.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Endlich wird die Beseitigung des gravierensten Nadelöhrs der SBB-Strecken, in Angriff genommen! Einmal mehr wartet eine schwere, gefàhrliche und harte Arbeit auf all die Maschinisten, Mineure und Bauarbeiter. Alles Gute und eine unfallfreie Büez, Euch allen!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Von woher, bitte schön, lieber Bundesrat, kommen all die eingegangenen Angebote? Der Auftrag wird doch hoffentlich nicht heimlich, still und leise hinter verschlossener Türe des Bundesratszimmers womöglich einer ausländischen Firma vergeben und dann das Steuervolk vor die Tatsache gestellt, oder?
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    1. Antwort von SRF Regionalredaktion
      Sehr geehrte Frau Ziegler Der Auftrag wurde von der SBB vergeben. Das Konsortium unter der Leitung der Firma Marti ist ein Schweizer Konsortium.
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