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Erneuerbare Energien Kanton versenkt Strombojen-Projekt bei Brugg

Stromboje
Legende: Kommen in der Aare nicht zum Einsatz: Bojen, die aus Flussströmung Energie produzieren. ZVG / IBB Energie AG

Aus für das Strombojen-Projekt in der Aare: Der Kanton bewilligt ein entsprechendes Konzessionsgesuch der Energieversorgerin IB Brugg (IBB) nicht. Die IBB bedauert den Entscheid des Kantons, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

IBB-Chef Eugen Pfiffner wirft dem Kanton fehlenden Mut vor. Der Kanton sei nicht bereit, in die Zukunft von Kleinwasserkraftwerken zu investieren, wird Pfiffner in der Mitteilung zitiert. Für die IBB und die Region Brugg sei dies eine verpasste Chance.

Der Kanton Aargau wehrt sich gegen die Vorwürfe der IBB und betont, dass innovative Ansätze begrüsst würden. Das Problem sei der Standort, sagt Norbert Kräuchi vom Kanton Aargau in der «Aargauer Zeitung».

Gefahr für Schwimmer

Dort, wo die IBB die Strombojen installieren wollte, sei die Aare im Sommer stark frequentiert. Für viele Bootsfahrer und Schwimmer könnten die Bojen zur Gefahr werden, heisst es vom Kanton. Immerhin hätten die Strombojen einen Rotor-Durchmesser von 2,5 Metern.

Der Kanton schlug der IBB vor, die Bojen an einem anderen Ort zu platzieren. Dies ist allerdings wiederum keine Option für die Energieversorgerin, da dann ein komplett anderes Projekt vorgelegt werden müsste.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Sieht für mich ganz danach aus, als ob die IB Brugg nicht rechtzeitig das Gespräch mit den kantonalen Behörden gesucht hätte! Jedenfalls erscheinen mir die von diesen vorgebrachten Argumente gegen den vorgesehenen Standort (!) der Strombojen plausibel. Dass die IBB nun gleich das Handtuch wirft, deutet doch sehr darauf hin, dass man das Projekt einfach durchpauken wollte, ohne nach links und rechts zu schauen. Ein solches geradezu autistisches Vorgehen ist definitiv nicht mehr zeitgemäss.
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