Espace Real Estate läuft es wieder besser

Die hauptsächlich in den Kantonen Solothurn und Bern tätige Immobiliengesellschaft hat ihren
Gewinn 2012 um 12 Prozent auf 11,3 Millionen Franken gesteigert. Zustande kam der Gewinnanstieg durch Verkäufe, die Auflösung einer Rückstellung sowie durch Neubewertungen.

Visualisierung der Überbauung Casa Romana in Grenchen

Bildlegende: Aktuell baut die Espace Real Estate AG beispielsweise im solothurnischen Grenchen eine Überbauung mit 33 Mietwohnungen. espacereal.ch

Noch im Vorjahr verzeichnete die Espace Real Estate AG mit Sitz in Solothurn und Biel einen grossen Rückgang. Nun steigerte sie ihren Gewinn wieder.

Ältere Objekte verkauft

2012 sanken die Mieteinnahmen wegen der Verkäufe und wegen Totalsanierungen um 2,3 Prozent auf 30,4 Millionen Franken. Der Leerbestand stieg von 8,8 auf 10,2 Prozent. Der Wert des Immobilienbestands stieg um 5,5 Prozent auf 518,5 Millionen. Dies war primär auf die in Bau befindlichen fünf Renditeliegenschaften zurückzuführen.

Die Modernisierung des Immobilienbestandes wurde weitergeführt. Dazu stiess das Unternehmen zwei ältere Gewerbeliegenschaften und eine ältere Wohnüberbauung an wenig attraktiver Lage ab.

In Zukunft möchte die Gesellschaft vermehrt energie-effiziente Miet-Wohnungen anbieten. Dies entspreche einem grossen Bedürfnis, so die Espace Real Estate in einer Mitteilung.

In Thun ist weiterhin alles offen

Insgesamt besitzt die Immobiliengesellschaft zu Zeit Immobilien im Wert von einer halben Milliarde Franken. Ein grosser Teil der Immobilien steht im Kanton Solothurn. Aktuell baut die Espace Real Estate zum Beispiel in Grenchen eine Überbauung mit 33 Mietwohnungen.

Das in Biel und Solothurn ansässige Unternehmen meldet weiter, dass die Lage beim Projekt auf dem Areal Schadaugärtnerei in Thun weiter offen sei. Die Stadt Thun will das Areal kaufen und öffentlich nutzen. Dies würde für Espace Real Estate einen Verzicht auf das Bauprojekt bedeuten. Das Unternehmen würde in diesem Fall Schadenersatz fordern.