Etwas weniger Arbeitslose in der Region

Die Arbeitslosenquote in den Kantonen Aargau und Solothurn stagnierte im Februar bei 3, 1 Prozent. Sie liegt 0,3 Prozentpunkte unter dem Schweizer Mittel. Die genaue Zahl der Arbeitslosen ging in beiden Kantonen leicht zurück. Der Kanton Solothurn spricht von einer erfreulichen Entwicklung.

Briefkasten der Regionalen Arbeitsvermittlung RAV in Suhr

Bildlegende: Im Aargau gab es im Februar wieder mehr Stellen und weniger Stellensuchende als noch im Januar. Keystone

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Aargau im Vergleich zum Vormonat um 85 auf 10'693 Personen. Im Kanton Solothurn sank sie um 47 auf 4'397 Arbeitslose.

Wie das Aargauer Amt für Wirtschaft und Arbeit am Donnerstag mitteilte, sank die Zahl der Stellensuchenden um 69 auf 14'438 Personen. Im Februar waren 2'397 offene Stellen gemeldet - 112 mehr als im Januar. Im Kanton Solothurn gab es im Februar 36 Stellensuchende weniger als noch im Januar. Der leichte Rückgang auf 6'484 Personen ist laut dem Kanton ein erfreuliches Zeichen. Die Rezession im Euroraum wirke sich aber weiterhin auf die Schweizer Wirtschaft aus.

Auch bei den Jungen kaum Veränderungen

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 20 Jahren blieb im Aargau unverändert bei 312 Personen. In dieser Altersklasse beträgt die Arbeitslosenquote 1,8 Prozent. Bei den 20- bis 24-Jährigen sank die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent oder um 52 auf 1'351 Personen.

Im Kanton Solothurn sank die Zahl der Stellensuchenden unter 20 Jahren um 20 Personen auf 298. Die Quote fiel damit von 4 auf 3,8 Prozent. Auch bei den 20-24 Jährigen sank die Quote um 0,1 Prozentpunkte.

Weniger Kurzarbeits-Gesuche im Aargau

Im Februar beantragten im Kanton Aargau 28 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit, dass sind 4 weniger als im Vormonat. Potenziell sind 596 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt für 1'819 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Kurzarbeit melden derzeit vor allem Betriebe aus der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie an.