Facelifting für «Aargauer Zeitung» und Co.

Nur vier Jahre nach der letzten Layout-Änderung haben die Tageszeitungen der AZ Medien erneut ihr Erscheinungsbild angepasst. Zwischen 100'000 und 150'000 Franken hat das neue Design gekostet. «Eine Zeitung muss mit der Zeit gehen», sagt Chefredaktor Christian Dorer.

Zeitungen auf einem Tisch

Bildlegende: «Keine Revolution», sagt AZ-Chefredaktor Christian Dorer. Das Oltner Tagblatt ist jedenfalls immer noch rot. SRF

Die «Aargauer Zeitung» und die Blätter im Verbund «Nordwestschweiz» sind am Samstag in einem neuen Layout erschienen. Die Gestaltung wurde aufgefrischt, die Schriftart ist neu, die Zeitung wirkt eleganter.

Die «Aargauer Zeitung» überarbeite ihr Erscheinungsbild zuletzt im September 2010, vor kaum vier Jahren also. Das neue Layout habe 100'000 bis 150'000 Franken gekostet, sagt Chefredaktor Christian Dorer dem Regionaljournal Aargau Solothurn, und erklärt: «Man muss mit der Zeit gehen, sich immer wieder erneuern, und sich den Bedürfnissen der Leser anpassen».

«Keine Revolution»

Eine allzugrosse Umstellung für die Leser ist das neue Layout nicht. «Es ist keine Revolution, sondern eine Evolution», so Dorer. Man wolle die Leser ja nicht schockieren und alles auf den Kopf stellen.

Geändert wurde insbesondere, dass die von der Redaktion als relevant ausgewählten Themen umfangreicher aufbereitet werden. So wird das Tagesthema auf der zweiten und dritten Seite gross ausgebreitet. Die Nachrichtentexte sind dafür kürzer.

Kommentare sind beliebt

Die Leser-Forschung hat zudem gezeigt, dass Kommentare sehr gut gelesen werden. Deshalb wurde die Meinungsseite prominenter platziert. Sie erscheint bei der «Aargauer Zeitung» neu auf der letzten Seite des ersten Zeitungsbundes.

Im Medienverbund «Nordwestschweiz » erscheinen neben der «Aargauer Zeitung» auch die «Solothurner Zeitung», das «Grenchner Tagblatt» und die «Basellandschaftliche Zeitung». Zum Verbund gehören als Partner auch das «Oltner Tagblatt» und «Zofinger Tagblatt». Sie haben das neue Layout ebenfalls übernommen, bleiben im Titel aber bei ihrer roten Farbe.