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Familiendrama in Spreitenbach Ehemann der Grossmutter war der Täter

  • Die Todesursache der drei toten Personen in Spreitenbach ist geklärt.
  • Die Grossmutter und der 4-jährige Enkel starben an Schuss-, Stich- oder Schnittverletzungen.
  • Die Todesursache des Täters ist noch nicht geklärt.
  • Die Tatwaffen wurden in der Wohnung sichergestellt.

In der Nacht auf letzten Freitag waren in einer Wohnung in Spreitenbach ein Ehepaar im Alter von 77 und 55 Jahren sowie der 4-jährige Enkel der Ehefrau tot aufgefunden worden. Ermittlungen ergaben, dass der Mann seine Ehefrau und den Buben getötet hatte.

Neben der Schusswaffe konnte in der Wohnung des Ehepaars ein Küchenmesser sichergestellt werden, das als Tatmittel in Frage kommt.

Todesursache des Täters unklar

Die Obduktion habe gezeigt, dass der Bub an den Folgen von Schuss-, Stich- und Schnittverletzungen gestorben sei, teilte die Aargauer Staatsanwaltschaft mit. Die Grossmutter ist an den Folgen von Schussverletzungen gestorben. Bei der verwendeten Schusswaffe handelt es sich nicht um eine Armeewaffe.

Die Ursache für den Tod des Ehemannes ist noch nicht abschliessend geklärt. Äussere Verletzungen konnte die Rechtsmedizin keine feststellen. Es laufen weitere Ermittlungen, unter anderem toxikologische Untersuchungen. Auch Tatmotiv und -hergang sind noch unklar.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Connie Mueller (Connie Elizabeth)
    Werden jetzt unsere Waffengesetze auch verschärft ? Neben Schusswaffen sollte man auch Messer verbieten und am besten nur nach Plastikgeschirr zulassen, wie in vielen Gefängnissen.
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    1. Antwort von Peter Holzer (Peter Holzer)
      Pietätlos! Es geht hier nicht um das Waffenhesetz sondern um ein Familiendrama!
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  • Kommentar von patrick borgenheimer (papatrick)
    ihr titel "ehemann der grossmutter..." empfinde ich als ungeschickt. dieser suggeriert eine mitschuld der grossmutter, sie war ja die ehefrau des angeblichen täters ( und hätte einschreiten können!?). "grossvater war der vermutliche täter" wäre konkreter und fundierter, vorallem nach dem lesen dem artikels.
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    1. Antwort von SRF News
      Der Mann ist anscheinend nicht der leibliche Grossvater des Buben. Deshalb der gewählte Titel. Die Tatumstände sind zudem weiterhin nicht genau geklärt.
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  • Kommentar von Andreas Meier (Epikur)
    Greift hier schon die Verheimlichungspolitik der Nationalität des Täters? Ich würde es schätzen, wenn SF das auch weiterhin als Bestandteil der Basisinformation zu Fallberichterstattungen kommunizieren würde. Sonst weiss man dann halt im Umkehrschluss immer, wenn die Nationalität ausser vorgelassen wird, dass es wohl kein Schweizer Staatsbürger war, oder woher auch immer. Das führt nur zu Misstrauen und Vermutungen.
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    1. Antwort von Maurice Velati, Leiter Regionalredaktion
      SRF nennt die Nationalität von beteiligten Personen dann, wenn sie im Zusammenhang mit der Tat und/oder dem Tatmotiv von Relevanz ist. So ist es in den publizistischen Leitlinien von SRF festgelegt. In diesem Fall (Familiendrama) ist die Nennung einer Nationalität für das Verständnis der Tat kaum von Bedeutung. Im Sinne der von Ihnen gewünschten Transparenz und zur Widerlegung Ihrer im Kommentar geäusserten Vermutung füge ich aber an, dass der ebenfalls verstorbene Täter ein Schweizer ist.
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    2. Antwort von Quentin Richter (Quentin Richter)
      Und die Nationalität zu äussern bewegt Menschen nur zu Hass und hasserfüllte Äusserungen, was in eine zivilisierte und menschenfreundliche Gesellschaft wie unsere nicht gehört!
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    3. Antwort von Hans Hämmerli (Hans Hämmerli)
      Wenn man bei so einem tragischen und traurigen Vorfall an nichts anderes als Herkunfts- geburts - ursprungsland denken kann sagt das viel über einen aus. Mein Beileid der Familie
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