Fantoche verwandelt Baden in die Schweizer Trickfilmhauptstadt

Zum elften Mal startet am Dienstag in Baden das internationale Festival für Animationsfilm. Das Fantoche hat sich seit seinen Anfängen vom Spezialisten- zum Publikums-Festival gewandelt. Im Fokus stehen dieses Jahr Trickfilme aus Frankreich.

Bild aus einem Trickfilm

Bildlegende: Ausschnitt aus dem Langfilm «Der Mondmann» von Stephan Schesch, der am diesjährigen Fantoche in Baden gezeigt wird. zvg

Über 30'000 Eintritte hat das Animationsfilm-Festival Fantoche in Baden im vergangenen Jahr verzeichnet. 30 Prozent waren Medien- und Kulturschaffende. 70 Prozent zählten hingegen zum sogenannt breiten Publikum.

Damit sei aus dem Spezialisten-Festival von 1995 mittlerweile ein richtiges Publikums-Festival geworden, hält Fantoche-Leiterin Annette Schindler im Interview mit dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF fest.

Vom 3. bis 8. September findet die grösste Schweizer Trickfilmschau nun zum elften Mal statt. Ein Schwerpunkt im Programm bildet das Filmland Frankreich. Aus Frankreich stammt unter anderem der Namensgeber des Fantoche-Festivals: Emil Cohl schuf 1908 mit «Fantasmagorie» die allerersten handgezeichneten Animationen.

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