Fast 11 Millionen für neue Telefone in der Verwaltung

Der Aargauer Regierungsrat will die Telefone seiner Angestellten erneuern. Die aktuellen Telefonanlagen seien veraltet. Die Regierung will neu auf IP-Telefonie setzen. Der Umbau kostet viel, später aber soll der Unterhalt der Anlagen günstiger werden.

Eine Frau steht vor mehreren Bildschirmen und sehr vielen Telefonen.

Bildlegende: Bereits seit Jahren installieren spezialisierte Firmen (Bild von 2005) Telefone, die über Datennetzwerken funktionieren. Keystone

Die Telefonanlagen der Aargauer Kantonsverwaltung sollen für 10,7 Millionen Franken erneuert werden. Die derzeitigen Anlagen mit über 130 Zentralen sind teilweise so alt, dass Ersatzteile fehlen und Serviceverträge gekündigt werden.

 Der grösste Teil der Telefonzentralen der Kantonsverwaltung, Polizei und Bezirksstellen basiert auf veralteten Technologien, wie der Regierungsrat ist der Botschaft vom Freitag ans Parlament schreibt. Bis Ende 2017 soll die gesamte Telefonie in der Verwaltung mit mehr als 7000 Anschlüssen erneuert werden.

Der Regierungsrat setzt auf eine zentrale Kommunikationsplattform, die auf der IP-Technologie basiert. Bestehende Telefonzentralen in den Aussenstellen werden überflüssig. Das neue System bringe markante Verbesserungen, hält der Regierungsrat fest. Der Grosse Rat wird über den beantragten Kredit von 10,7 Millionen Franken entscheiden.

VoIP-Telefonie

IP-Telefonie oder «Voice over IP» ist das Telefonieren über Computernetzwerke. Sprache, Verbindungsaufbau und weitere Funktionen geschehen nicht über Telefon-Leitungen, sondern über Daten-Verbindungen (wie im Internet). Telefonieren kann man mit Computern oder speziellen IP-Telefonen. Durch tiefere Nutzungsgebühren können Kosten gespart werden.