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Aargau Solothurn Fast wie im Wilden Westen: SVP Bremgarten setzt «Kopfgeld» aus

Die SVP des Bezirks Bremgarten setzt eine Art «Kopfgeld» aus auf einen jungen Sozialhilfebezüger in Berikon AG, welcher in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen sorgte. Wer der SVP den Namen dieses Mannes verrät erhält 1'000 Franken.

Man wolle mit dieser Aktion den öffentlichen Druck auf den Mann erhöhen, sagte der Präsident der SVP Bezirk Bremgarten, Andreas Glarner gegenüber Tele M1. Die SVP ist überzeugt, dass der Mann aus Berikon zu Unrecht Sozialhilfe empfängt.

Der Sozialhilfebezüger aus Berikon sorgte in den vergangenen Tagen schweizweit für Schlagzeilen. Die Gemeinde Berikon wollte ihm die Sozialhilfe streichen, weil er unkooperativ war: Er verpasste Termine bei der Gemeinde und verweigerte gemeinnützige Einsätze.

Der Mann wehrte sich dagegen bis vor Bundesgericht - und bekam von den Richtern in Lausanne recht. Die Gemeinde Berikon muss zahlen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ambros Zgraggen, Güllingen AG
    Es ist absolut richtig dass die Gemeinde Berikon für ihre Bürger aufkommen muss, die gemeinnützigen Einsätze darf jeder verweigern, wir sind nicht im 3. Reich, Zwangsarbeit ist abgeschafft. Hätten die Richter in Lausanne den Klägern recht gegeben, stünde die Sozialhilfe in der Schweiz auf wackligen Beinen, da dann jede Fürsorgeempfängerin und Fürsorgeempfänger der Willkür der Gemeinden ausgesetzt ist. Das passt nicht zu einem Rechtsstaat. Das Kopfgeld passt wunderbar zur SVP wie vor...
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    1. Antwort von Willi Zimmermann, Berner Oberland
      @A. Zgraggen: Sie haben rechtsstaatlich gesehen natürlich recht. Aber gibt es nicht so etwas wie eine moralische Verpflichtung der arbeitenden Bevölkerung, der Gesellschaft gegenüber, sein Bestes zu geben? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Und es entsteht ja neues Unrecht denjenigen gegenüber, die trotz Behinderung versuchen, sich im Berufsleben zu integrieren und nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen.
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