Feuerverbot ignoriert: Solothurnern drohen Anzeigen

Die Feiern des Nationalfeiertags verliefen in den Kantonen Aargau und Solothurn meist friedlich. Nur vereinzelt gab es Anzeigen wegen Ruhestörungen oder Sachbeschädigungen. Das Feuerverbot im Wald sorgte für einige Polizeieinsätze.

Der Abend des 1. Augusts war kühl und nass. Entsprechend war die Partylaune offenbar auch ein wenig gedrückt. Die Polizei konnte sich darüber freuen.

Schild mit dem Hinweis auf das Feuerverbot.

Bildlegende: Mehrere Personen missachteten das Feuerverbot. Keystone

«Der Nationalfeiertag verlief ruhiger als in anderen Jahren», sagt Roland Pfister, Medienchef der Aargauer Kantonspolizei, gegenüber Radio SRF. Es habe nur einzelne Meldungen von Ruhestörungen und Feuerwerken gegeben. Gebrannt habe es einzig in einem Mehrfamilienhaus in Oftringen. Allerdings wurde der Brand nicht durch Feuerwerk ausgelöst.

Auch im Kanton Solothurn ist die Bilanz positiv. So habe es nur wenige Anzeigen wegen Ruhestörung oder Sachbeschädigung gegeben, erklärt Polizeisprecher Bruno Gribi. Zudem gab es zwei Anzeigen, weil Personen das Feuerverbot missachtet hatten. Diese hat man der Gebäudeversicherung gemeldet, und müssen nun mit einer Anzeige rechnen.