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Filetstück unter den Bauzonen Wachstumsschub für die Gemeinde Böttstein

Am Ufer des Klingnauer Stausees soll in den nächsten zehn Jahren ein neues Quartier mit bis zu 900 Einwohnern entstehen.

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Legende: Das Grossacher-Areal in Kleindöttingen soll sukzessive überbaut werden. zvg: Gemeinde Böttstein

Was ist geplant: Am Klingnauer Stausee im Dorfteil Kleindöttingen soll ein neues Quartier entstehen. Die Nutzungsplanung der Gemeinde sieht Wohnungen und Einfamilienhäuser für 700 bis 900 Personen vor. Gleichzeitig soll es im Quartier aber auch Platz haben für Gewerbe. Gemeindeammann Patrick Gosteli hofft auf rund 300 Arbeitsplätze, die in dem neuen Quartier entstehen könnten. Eine Teiländerung der Nutzungsplanung liegt ab dem 1. März öffentlich auf, wie die Zeitung «Botschaft» berichtet. Unter anderem soll das Planungsgebiet leicht vergrössert werden. Es gibt auch neue Regeln für die Gebäudehöhe.

Wann geht es los: Die Entwicklung des neuen Quartiers soll in Etappen stattfinden. 2023 könnte die erste Etappe starten. Diese ist abhängig vom Umzug des Kies- und Betonwerks der Firma LafargeHolcim, der bis 2023 vollzogen werden soll. Weitere Etappen würden 2028 und 2033 umgesetzt, für Gosteli ideal: «Dies ist eine langsame, nachhaltige Entwicklung.»

Was verspricht sich die Gemeinde davon: Für Patrick Gosteli, Gemeindeammann von Böttstein, bietet das Projekt die Möglichkeit für die Gemeinde sich zu entwickeln. «Das Wachstum sichert auch die bisherigen Infrastrukturen», erklärt Gosteli im Interview mit Radio SRF. Einkaufsmöglichkeiten und Schulen würden durch das Bevölkerungswachstum gesichert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Schneider (Alex Schneider)
    Da wir in der Schweiz bei der Auslastung der Infrastruktur am Limit sind, sind die Grenzkosten (Kosten für die Infrastrukturleistung des letzten Nachfragers) sehr hoch. Es entstehen Sprungkosten. Das heisst, es muss eine Kapazitätserweiterung erfolgen, um die Nachfrage decken zu können. Darum sind die neuen Zuwanderer die Hauptverursacher der Kapazitätserweiterungskosten. Zahlen müssen dafür aber alle Ansässigen.
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