Freiamt lanciert Stückholz-Weiterbildungs-kampagne

Im Freiamt startet am 22. Oktober eine Veranstaltungsserie, welche Besitzer von Stückholzheizungen über deren korrekten Betrieb aufklärt. Entstanden ist die Idee beim Verein Holzenergie Freiamt. Man erhielt nämlich immer wieder Beschwerden wegen übermässigem Rauch von solchen Heizungen.

Mann zündet Holz im Schwedenofen an

Bildlegende: Gemäss dem Verein Holzenergie Freiamt sollte Holz beispielsweise nicht von unten angezündet werden. Keystone

Fünf Gemeinden im Freiamt führen zusammen mit Lenzburg im Oktober und im November in Partnerschaft mit Nachbargemeinden und dem Verein Holzenergie Freiamt Informationsveranstaltungen zu Stückholzheizungen durch. Gemeint sind damit zum Beispiel Kachelofen, Holzkochherde, Schweden-Öfen aber Zentralheizungen.

Ziel: ohne Emissionen heizen

Eines bleibt dabei aber gleich: Alle heizen mit Holzscheiten. «Wir haben sowohl bei vielen Leuten wie auch bei Kaminfegern gemerkt, dass zu wenig Wissen bezüglich dieser Heizungsart vorhanden ist», sagt Jules Pikali von Holzenergie Freiamt gegenüber Radio SRF. Deshalb hätten sie auch die Weiterbildungskampagne lanciert, erklärt er.

Informiert werden die Besitzer zum Beispiel über die Art von Holz, welche verwendet werden sollte, über den Betrieb der Heizung und über die Lagerung des Holzes. Davon erhoffen sich die Gemeinden und der Verein Holzenergie Freiamt, dass in Zukunft ohne Emissionen geheizt wird. Wer nämlich zum Beispiel das Feuer falsch entfacht, verursacht solche Emissionen.

Das Freiamt könnte mit dieser Schulungs-Kampagne eine Pionierrolle in der Schweiz übernehmen. «Das Bundesamt für Energie findet unsere Idee toll», sagt Jules Pikali. Deshalb hat es das Angebot zum Pilot-Projekt erklärt. Möglicherweise werden solche Informationsveranstaltungen also bald auch in anderen Regionen angeboten.