Freikirchen locken mit grossem Happening nach Baden

Ein Dutzend Freikirchen von ICF bis zu den Baptisten organisieren in Baden über Ostern eine dreitägige Veranstaltung. Man wolle damit den Jugendlichen das Evangelium näher bringen.

Es ist kein normales Festival, welches Ende März von Karfreitag bis Ostersonntag im Badener Kongresszentrum Trafo stattfindet. Das Festival «Wow God» wird von Freikirchen organisiert. Auch wenn die Verpackung modern wirkt, ist der Inhalt doch der gleiche, welchen auch die Landeskirchen bieten. Es geht um Gott und die Welt.

Radio SRF sprach mit Stefan Fischer, dem Organisator des Festivals, über die Beweggründe.

Eine Bühne mit einer Band. Im Vordergrund das Publikum.

Bildlegende: Ein Dutzend Kirchen organisieren gemeinsam eine Veranstaltung. ZVG

SRF: Was bedeutet das «Wow God» genau?

Stefan Fischer: Wir wollen mit allem was bei dieser Veranstaltung läuft ein «Wow» auslösen über Gott und den christlichen Glauben. Es soll an diesen drei Tagen um die Basics gehen des Evangeliums von Jesus Christus, welches wir den Jugendlichen weitergeben wollen.

Die «Wow God»-Veranstaltung ist gross. 2013 fand sie im Kanton Bern statt. 2014 im Kanton Zürich. Jetzt kommt die Veranstaltung in die Region Baden. Weshalb?

Wir von der evangelischen Allianz Baden-Wettingen und auch noch Kirchgemeinden von Brugg organisieren diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Campus für Christus. Und so kam es dazu, dass die Tour an Ostern in Baden Halt macht.

Sie erwarten bis zu 3000 Jugendliche bei ihrer Veranstaltung. Normalerweise sieht es bei den Landkirchen ja ganz anders aus. Kaum ein Jugendlicher findet an den Wochenende den Weg in die Kirche. Was machen denn die Landeskirchen falsch?

Dies ist eine schwierige Frage. Ich glaube nicht, dass die Landeskirche im gesamten gesehen sehr viel falsch macht. Die Landeskirche hat ein grosses Potenzial mit allen Konfirmanden, auf welche die Kirche schon seit Jahrhunderten einen Einfluss hat.

Anhand der Besucherzahlen kann man nicht sagen, dass die Freikirchen alles richtig machen und die Landeskirche alles falsch. Ich glaube, dass es wichtig ist den Jugendlichen auf eine jugendliche Art und Weise zu begegnen. Allerdings soll dabei das Evangelium nicht verwässert werden, sondern einfach auf eine gute Art verständlich machen.