Gateway Limmattal: Spreitenbach wehrt sich gegen SBB-Projekt

Der Spreitenbacher Gemeinderat will Einsprache gegen den geplanten Rangierbahnhof Limmattal einreichen. Die Gemeinde kritisiert, dass der Terminal in die Grundwasserschutz-Zone zu liegen kommen soll und befürchtet zusätzliche Lärmemmissionen. Die Gemeinde ist nicht allein mit dem Protest.

Züge auf Schienen

Bildlegende: Der Rangierbahnhof Limmattal macht Lärm. Ein Ausbau macht der Gemeinde aus verschiedenen Gründen Sorgen. Der Gemeinde... Keystone

Nach den Gemeinden Dietikon, Oetwil an der Limmat und Geroldswil hat nun auch Spreitenbach Einsprache gegen den Rangierbahnhof, den Gateway Limmattal erhoben. Die Gemeinde bestätigt eine Meldung von Radio Argovia.

Der geplante Containerverlad würde nach Ansicht des Spreitenbacher Gemeinderates zusätzliche Lärm- und Verkehrsbelastung bringen. Er kritisiert zudem, dass der Terminal teilweise in die Grundwasserschutz-Zone der nahe gelegenen Trinkwasserpumpwerke zu liegen kommen soll.

Containerverlad soll 1,5 Kilometer lang werden

Gemäss gegenwärtigem Planungsstand wird der Gateway grösstenteils
auf dem Stadtgebiet von Dietikon ZH sowie zu einem kleineren Teil
auf dem Gebiet von Spreitenbach AG zu liegen kommen. Wie das Gebiet
erschlossen wird, steht noch nicht im Detail fest.
 
Der Containerverlad Gateway Limmattal soll etwa 1,5 Kilometer
lang und 30 Meter breit werden. Die angelieferten Gütercontainer
sollen dort möglichst einfach von Zug zu Zug oder vom Lastwagen auf
den Zug verladen werden.

Bisher 8 Einsprachen

Heute läuft die Frist für Einsprachen ab. Beim Bundesamt für Verkehr, dass die Einsprachen bearbeitet, sind bis heute 8 Einsprachen eingegangen. Man gehe aber davon aus, dass in den nächsten Tagen noch mehr Einsprachen eintreffen werden, heissten von seiten des Bundesamtes.