Gebührenerhöhung kommt vors Solothurner Stimmvolk

Ende Februar hatte der Solothurner Kantonsrat einer Gebührenerhöhung zugestimmt. So wurde unter anderem die Jagdgebühr von 300 auf 600 Franken erhöht. Die SVP hat nun Unterschriften gesammelt für ein Referendum gegen diesen Entschluss, mit Erfolg.

1657 beglaubigte Unterschriften, ein Bündel Banknoten und einen Wecker. Das hat die SVP des Kantons Solothurn am Dienstag der Staatskanzlei übergeben, und damit das Referendum eingereicht gegen die beschlossene Gebührenerhöhung.

6 Männer und zwei Buben posieren bei der Übergabe der Unterschriften und der symbolischen Gegenstände. Die Buben halten die Banknoten und den Wecker.

Bildlegende: Eine Delegation mit SVP-Mitgliedern übergab Unterschriften, Banknoten und einen kleinen Wecker. ZVG

Die Banknote solle den Finanzminister daran erinnern, dass es im Kanton Menschen gebe, die für ihr Geld arbeiten müssten. Das schreibt die SVP in einer Medienmitteilung. Der Wecker solle ein Symbol sein dafür, dass es an der Zeit sei für eine faire Gebührenstruktur im Kanton Solothurn.

Letzten Februar hatte der Solothurner Kantonsrat die Gebührenerhöhung beschlossen. Weil beispielsweise die Jagdgebühr verdoppelt wurde, gab dieser Entscheid viel zu reden. Demnach soll der neue Lehrgang zur Jagdprüfung 600 Franken kosten. Der alte Preis lag bei 300 Franken.