Aargauer Kunsthaus Geldsegen für Aarauer Museum

Als einziges Museum der Region erhält das Aargauer Kunsthaus finanzielle Unterstützung vom Bund.

Kunsthaus von Aussen.

Bildlegende: Das Publikum soll vom Extrageld des Bundes profitieren, heisst es beim Aargauer Kunsthaus. Keystone

Es sei eine schöne Überraschung, sagt Thomas Schmutz, der Kurator der Sammlung des Kunsthauses Aarau. Als eines von 13 Museen erhält das Aargauer Kunsthaus einen Betriebsbeitrag des Bundes. Die Kriterien für einen solchen Betrag waren streng: unterstützt werden nur Museen mit einzigartigen Sammlungen von gesamtschweizerischem Interesse.

Rund 300'000 Franken jährlich erhält das Kunsthaus in den nächsten fünf Jahren aus Bern. Geld, das zusätzlich zu den Kantonsbeiträgen gesprochen wird. Der Betrag ist ein Beitrag an die Betriebskosten, ist also nicht an ein spezielles Projekt oder an eine Ausstellung geknüpft.

Nur Kunsthaus kommt zum Handkuss

Das Kunsthaus will mit dem Geld aus Bern zum Beispiel die Digitalisierung der Sammlung vorantreiben. Weiter könnten auch Recherchen zum Ursprung oder der Bedeutung von Kunstwerken finanziert werden. Alles in allem solle das den Besuchern des Kunsthauses zu Gute kommen, betont Thomas Schmutz.

Das Aargauer Kunsthaus ist das einzige Museum der Kantone Aargau und Solothurn, das bei der neuen Verteilung der Fördergelder zum Zuge kam. Ein Spezialfall ist das Musikautomaten-Museum in Seewen. Dieses zählt zu den Bundesmuseen, gehört also der Eidgenossenschaft, und erhält sein Geld aus einer anderen Kasse.