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Aargau Solothurn Geltwil - ein Aargauer Dorf praktiziert die Energiewende

Was der Nationalrat in der Debatte zur «Energiestrategie 2050» diskutiert, hat die Aargauer Gemeinde Geltwil im Freiamt bereits umgesetzt: mehr als die Hälfte der Haushalte im 190-Seelendorf hat in den letzten Jahren tüchtig in erneuerbare Energien und Hausisolationen investiert.

Legende: Video «Geltwil - Aargauer Dorf praktiziert Energiewende» abspielen. Laufzeit 8:16 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 02.12.2014.

Die umweltschonenden Investitionen und Sanierungen in Geltwil wurden möglich, da der hier gebürtige Unternehmer Franz Käppeli der Bevölkerung 2012 über eine Million Franken für solche Unternehmungen spendete.

Geltwil zählt rund 70 Haushalte, 40 haben von dieser Sanierungsmöglichkeit mit finanzieller Unterstützung Gebrauch gemacht. Bezahlt wurde der Mehraufwand der Investition mit Energiesparpotenzial oder erneuerbaren Energien. Maximal erhielten die Investoren bis zu 30 Prozent der Ausgaben. Die Leute wurden von einem Energieberater unterstützt.

Bis jetzt wurden 880‘000 Franken ausbezahlt. 110‘000 sind für Projekte in Ausführung bereit und weitere 200‘000 sind für künftig bewilligte Projekte zugesagt. Insgesamt liegen die Investitionen von Mäzen Franz Käppeli bei 1,2 Millionen Franken.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Palomino, Köln
    Nur was genau getan wurde, fehlt im Artikel. Schade. Hier sind ein paar Sachen: Ein Schweizer hat den Wassermotor ohne Wasserstofftank erfunden: Peter Salocher. Jeder kann mit Wasser heizen, die Umrüstung kostet ca. 1500 Franken. Webseite: Wasser statt Sprit: http://www.wasserstattsprit.info/ Und Weiterbildungskurse gibt es bei GAIA: http://gaia-energy.org/ - Man sieht: Es braucht KEINE AKW, und es braucht auch keine extreme Isolation mit Schimmel.
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  • Kommentar von Peter Brenner, Schaffhausen
    Hr. Gfeller: Sie haben natürlich recht - mit Mass und Verstand. Fr. oder Hr. Müller: Schimmel in der Wohnung? Als Vermieter (mit Mass sanierte Altbauten) weiss ich, dass es nahezu unmöglich ist, dem Mieter falsches Lüften nachzuweisen - Kosten können astronomisch werden. Weiterhin: Speicher für jedes kleinere Haus wie in der Umweltarena dargestellt? Was kostet Sie die Kilowattstunde, wenn Sie die Speicherkosten (Lebensdauer nicht vergessen!) auf den Stromverbrauch umlegen?
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  • Kommentar von Peter Brenner, Schaffhausen
    Ist ja wunderbar...fehlt nur noch der Kommentar, dass wenn das alle machen würden, bräuchten wir weder Kernkraftwerke noch Importstrom....wiedermal sei die banale Frage erlaubt, wer die Geltwiler mit Strom "versorgt", wenn die Sonne nicht scheint? Nichts gegen energetische Gebäudesanierungen....
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    1. Antwort von Ramon Gfeller, Bern
      Aber auch Gebäudesanierungen nur mit Mass und Verstand. Sehe genug mit Styropor isolierte Häuser voller Algen und Schimmel, die dann mit Pestiziden und Herbiziden behandelt werden müssen. Ich möchte diesen Sondermüll nicht an meiner Fassade. Das ersetzen von alten Fenstern führt auch nicht selten zu Schimmelproblemen im Haus, wenn die Sanierung nicht durchdacht ist. Zudem finde ich persönlich Solarpanels auf Dächern hässlich, besonders in ländlichen Gegenden mit alten Häusern.
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    2. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Brenner und Gfeller, Schimmel innen oder außen ist ein Bauphysik Problem oder falsches Lüften. Solaranlagen bringen auch bei Regen und Bewölkung reichlich Strom. In einem EFH o. kleinen MFH kann problemlos genügend Speicher verbaut werden, gekoppelt mit effizienten Geräten ist das heute kein Zauber. Gehen Sie in die Umweltarena und informieren Sie sich. MfG
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