Grossbrand in Olten

In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs stand der Neubau Aarepark in Flammen. Videoaufnahmen dokumentieren heftige Explosionen.

In Olten war am frühen Dienstagabend ein Grossbrand im Dachstock des Neubaus Aarepark ausgebrochen. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt, sagte Thomas Kummer von der Solothurner Kantonspolizei gegenüber SRF. Das Flachdach der neuen Überbauung hatte Feuer gefangen.

Ein Feuerwehrkran löscht Feuer an einem hohen Gebäude.

Bildlegende: Mehr als 100 Feuerwehrleute waren bei der Bekämpfung des Brandes im Einsatz. Mehrere Gebäude wurden evakuiert. SRF

Weshalb es zu dem Brand gekommen war, ist noch nicht bekannt. Bei Brandausbruch seien wahrscheinlich Bauarbeiten im Gang gewesen, so der Polizeisprecher.

Auf dem Flachdach hätten sich Gasflaschen befunden. Diese seien wegen des Feuers explodiert. Teile der Flaschen fielen laut Kummer auf die Strasse.

Keine Beeinträchtigungen bei SBB

Am Brandort waren 100 bis 150 Feuerwehrleute und Polizeikräfte aus der ganzen Region im Einsatz. Mehrere an die Überbauung angrenzende Wohnungen wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert.

Anwohner sollten das Fenster schliessen, lautete die Anweisung der Polizei. Der Rauch sei zwar nicht giftig, aber lästig. Weit um den Brandplatz herum war ein beissender Geruch wahrzunehmen.

Die Löscharbeiten dauerten über mehrere Stunden an. Das Feuer war aber relativ rasch unter Kontrolle, ein Ausbreiten auf andere Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern.

Das Feuer war in der Nähe des Bahnhofes ausgebrochen. Der Bahnverkehr war aber vorerst nicht beeinträchtigt, wie dem Bahninformationsdienst zu entnehmen war. Hingegen wurde die Aarauerstrasse quer durch die Oltner Innenstadt gesperrt. Dies führte zu langen Staus auf den Zufahrtsstrassen in die Stadt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Grossbrand in Olten

    Aus Schweiz aktuell vom 14.7.2015

    In der Stadt Olten ist ein Grossbrand ausgebrochen. Der Dachstock einer Überbauung in der Nähe des Bahnhofes steht in Flammen. Brandursache ist noch unklar. SRF Korrespondentin Natascha Schwyn ist per Telefon zugeschaltet.