Grosser Sachschaden an Barriere und Verkehrschaos in Suhr

Beschädigte Bahnschranke, Rotlicht für Züge und ein noch grösseres Verkehrschaos: Dies alles nur, weil die Autofahrer in Suhr mitten auf den Schienen anhalten mussten und nicht weiterfahren konnten. Nun gibt die Polizei Tipps.

Signal eines Bahnübergangs.

Bildlegende: Vier Autos haben die Barriere beschädigt – innert zwei Wochen Keystone

Staus im Bereich eines Bahnüberganges in Suhr haben in den letzten zwei Wochen zu vier Zwischenfällen mit Autos geführt, die auf den Geleisen zwischen den Barrieren stecken geblieben waren. Verletzt wurde dabei niemand. Der Sachschaden ist mit 14'000 Franken aber gross.

Mitfahrer oder andere Automobilisten versuchen in solchen Fällen meistens, die Bahnschranken von Hand anzuheben, damit sich die auf den Geleisen stehenden Autofahrer mit ihren Fahrzeugen in Sicherheit bringen können. Dies hat aber zur Folge, dass das Bahnsignal automatisch auf Rot gestellt wird.

Bis das Signal wieder entsperrt sei, dauere es jeweils einige Zeit, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser zu einer Mitteilung der Aargauer Kantonspolizei vom Donnerstag. Dies führe dazu, dass das tägliche Verkehrschaos in diesem Gebiet jeweils noch grösser werde.

Die Kantonspolizei Aargau rät deshalb, Bahnübergänge nur zu passieren, wenn auf der anderen Seite genügend Raum vorhanden ist.

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Lösung für gefährliche Bahnübergänge

2:11 min, aus Tagesschau vom 8.6.2011