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Integration von Flüchtlingen Grosses Interesse an Flüchtlingshilfe im Aargau

Geld oder alte Kleidung für Flüchtlinge zu spenden ist das Eine, seine Freizeit für die Flüchtlinge zu geben, ist das Andere. Genau Letzteres machen Aargauerinnen und Aargauer aber mit viel Engagement. Das Interesse an Freiwilligenarbeit bei verschiedenen Flüchtlingsprojekten ist gross.

Sich freiwillig zu engagieren und bei der Integration von Flüchtlingen zu helfen, das steht im Aargau offenbar hoch im Kurs. Ein aktuelles Beispiel aus Wohlen: Hier geht im Februar ein neuer Flüchtlingstreff auf, welcher der Integration dienen soll – und das Interesse hier mitzuhelfen übertrifft alle Erwartungen.

Unerwartet viele freiwillige Helfer hätten sich nämlich bei den Organisatoren gemeldet, wie der «Wohler Anzeiger» berichtet. Dieses Engagement kommt für Patrizia Bertschi, Präsidentin des Vereins Netzwerk Asyl Aargau, nicht überraschend.

Steigendes Interesse von jüngeren Menschen

Die Bevölkerung in der Region interessiere sich tatsächlich stark für solche Integrationsprojekte, so ihre Erfahrung. Bei den freiwilligen Helfern handle es sich laut Bertschi zu einem grossen Teil um ältere Menschen, welche bereits pensioniert sind oder kurz davor stehen.

Allerdings spüre das Netzwerk Asyl Aargau zunehmend auch bei jungen Menschen wie beispielsweise Mittelschülern ein Interesse, Flüchtlinge zu unterstützen. «Das ist natürlich super, denn es sind auch viele Junge auf der Flucht.» Für diese sei es toll, sich nicht nur mit älteren Semestern austauschen zu können, sondern auch mit Gleichaltrigen.

(Bildnachweis Front: Keystone)

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wer sich in der heutigen Gesellschaft beliebt machen will, der verhätschelt als "Freiwilliger(in)" Asylanten! So wird man zu einem "Gutmensch"! Ein guter Mensch stelle ich mir etwas anders vor: Ueberlegend, nachdenkend, abwägend und dort helfend, wo Hilfe geschätzt und dankend verstanden wird! Dies kann auch ein anerkannter Flüchtling sein, der sich dankbar zeigt, in einem sicheren Land vorübergehend Schutz und Sicherheit zu bekommen! Pauschal einfach zuerst der Fremde, dann wir, ist fraglich!
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