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Grossfusion Raum Aarau Bei einer Fusion sollen die lokalen Traditionen erhalten bleiben

140 Teilnehmer aus Densbüren, Oberentfelden, Suhr, Unterentfelden und Aarau haben am vergangenen Wochenende ein gemeinsames Leitbild entworfen.

Aarau und umliegende Gemeinden denken längerfristig an eine Grossfusion. Unter dem Projektnahmen Zukunftsraum Aarau arbeiten Aarau (heute 20'000 Einwohner), Suhr, Ober- und Unterentfelden und Densbüren an einem möglichen Zusammenschluss.

Bis zu einer möglichen Fusion sind es aber noch viele Schritte. Am vergangenen Wochenende haben die fünf Gemeinden an der sogenannten Hauptkonferenz wichtige Punkte besprochen.

Diese Erkenntnisse brachte die Konferenz:

  • Die fünf Gemeinden wollen Natur- und Naherholungsgebieten Sorge tragen
  • Traditionen in den Gemeinden sollen bewahrt werden
  • Es muss entschieden werden, ob die Verwaltung zentral oder dezentral aufgestellt wäre
  • Die Gemeinden Buchs und Küttigen sollen auch einbezogen werden, wünschten die Teilnehmenden der Konferenz
  • Die Behörden sollen bürgernah und aktiv kommunizieren

Die Hauptkonferenz hat ein Leitbild entwickelt. Dieses wird nun an Informationsabenden in den einzelnen Gemeinden vorgestellt. Im Januar gibt es dann eine Ergebniskonferenz. Danach sollen die Gemeindeversammlungen/der Einwohnerrat der einzelnen Gemeinden darüber befinden, ob man die nächste Phase angeht. Diese nächste Phase wäre die Fusionsanalyse.

Idealerweise würde man anschliessend 2021 die Bevölkerung der Gemeinden an der Urne zu einer möglichen Fusion befragen, heisst es bei der Stadt Aarau auf Anfrage. Wenn man aber mehr Zeit brauche, dann nehme man sich diese. «Schliesslich soll das Projekt Erfolg haben», sagt Aaraus Stadtpräsidentin Jolanda Urech im Interview mit SRF.