Grünes Licht für den 500-Millionen-Neubau von Novartis in Stein

Der neuen Tablettenfabrik von Novartis in Stein steht nichts mehr im Weg. Nachdem der Spatenstich im Beisein der Aargauer Regierung zu Reden gegeben hatte, ist die Baubewilligung nun definitiv gültig. Auch gegen den Umweltverträglichkeits-Bericht sind keine Einsprachen mehr eingegangen.

Im Februar gab die Gemeinde Stein die Baubewilligung für die neue Novartis-Fabrik. Am 25. März ist nun auch die Einsprachefrist gegen den Umweltverträglichkeits-Bericht abgelaufen. Reklamationen gab es keine mehr, hiess es am Donnerstag bei der Gemeinde Stein auf Anfrage des SRF-Regionaljournals.

Frau mit Novartis-Kittel

Bildlegende: In der Aargauer Gemeinde Stein produziert Novartis schon heute Tabletten und Kapseln. Die Fabrik soll neu gebaut werden. Keystone

Damit kann Novartis nun richtig loslegen, nachdem die Baugrube bereits ausgehoben ist. Die Bauarbeiten sollen bereits nächste Woche starten, heisst es bei Novartis. Bis Ende 2016 soll die neue Fabrik dann komplett in Betrieb sein.

Novartis investiert 500 Millionen

Das Pharmaunternehmen stellt in Stein einen Neubau im Wert von 500 Millionen Franken auf. Die Fabrik wird Tabletten und Kapseln herstelle, und eine Schlüsselrolle in der wichtigsten Konzernabteilung, der Division Pharmaceuticals einnehmen. 

Der Neubau ersetzt die bestehende Novartis-Fabrik in Stein. Auf die Zahl der Beschäftigten hat der Bau keine Auswirkung, es bleibt bei rund 1100 Angestellten.

Bereits im Juni 2012 wurde der Spatenstich für die neue Fabrik gefeiert - im Beisinn von drei Aargauer Regierungsräten. Dass damals die Baubewilligung noch gar nicht erteilt worden war, hatte später für Diskussionen gesorgt. Mit dem Ablaufen der letzten Einsprachefrist hat nun alles seine Richtigkeit.