Guggenwettbewerb: Muri hat sein «Monster» wieder

Am «Monster Muri» nehmen am Samstag 45 Guggen aus dem In- und Ausland teil. Das OK-Team der Gugge „Gängelimusig“ aus Muri musste gar Absagen erteilen, weil sich derart viele Guggen angemeldet hatten. Trotzdem soll das traditionelle Fest nicht öfters stattfinden.

Monster Muri

Bildlegende: Das «Monster Muri» findet rund um das Kloster statt. Das macht die Stimmung so speziell, sagen die Organisatoren. ZVG

Zum einen ist es die Anzahl Guggen, zum anderen der Standort, die das «Monster Muri» so einzigartig machen. Die Gebäude im und um das Kloster Muri, welche die Gemeinde Muri zur Verfügung stellt, geben dem «Monster» eine spezielle Atmosphäre und machen das Fest so beliebt. «Dass wir im und ums Kloster feiern können, macht das ganze interessant», sagt Marketing-Leiter des «Monster Muri», David Keusch. Es sei eine einzigartige Atmosphäre, die dort entstehe.

«Monster» soll nicht den Reiz verlieren

ZVG

Bildlegende: Gängelimusig am Chlosterball in Muri im Februar 2011. Guggenmusik in Aktion

Die Organisatoren betreiben grossen Aufwand und dies auf freiwilliger Basis, um das vorfasnächtliche Fest auf die Beine zu stellen. Das Guggenfest wurde genau vor 39 gegründet und ist überregional bekannt. 45 Guggen aus dem In- und Ausland pilgern jeweils für den Anlass nach Muri. Beworben haben sich sogar noch mehr.

Die fünfjährige Pause ist bewusst gewählt. Man wolle nicht, dass das Fest seinen Reiz verliert, wenn es öfter stattfinden würde, sagt Mitorganisator David Keusch gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF.

Finale im Klosterhof Muri lockt Besucher an

Seit 9 Uhr morgens ist das «Monster Muri» im Gange. Zu einem Programmhöhepunkt kommt es am Abend. Der traditionelle Umzug führt die Guggen von der «Chäsi Wey» über die Marktstrasse zum Klosterhof. Auf der Aussenbühne im Klosterhof Muri findet im Anschluss um 20.30 Uhr das Finale statt. Die beste Gugge des diesjährigen «Monsters» wird dann gekürt.