Handgranaten-Angriff: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

Vor über einer Woche hat ein Mann in Buchs seine Frau mit einer Handgranate attackiert. Nun übernimmt die Bundesanwaltschaft den Fall.

Jugoslawische Handgranate M75

Bildlegende: Der Mann griff seine Frau mit einer Handgranate jugoslawischen Typs an. MoserB (Wikipedia.org)

Es sei in solchen Fällen üblich, dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernimmt. Dies sagte Philipp Umbricht, der leitender Aargauer Oberstaatsanwalt auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Sobald Spengstoff im Spiel ist, übernehmen die Staatsanwaltschaft des Bundes.

Der mutmassliche Täter befindet sich währenddessen weiter in der Obhut der Aargauer Behörden.

Der 55-jährige Mann hatte am vorletzten Donnerstagmorgen auf offener Strasse eine Handgranate gegen seine 59-jährige Ehefrau geworfen. Sie wurde dabei verletzt. Das Ausmass der Tat kam erst im Verlaufe der nachfolgenden Tage ans Tageslicht.

Der Mann flüchtete zunächst in seine Heimat, kehrte jedoch in der Nacht auf letzten Sonntag wieder in die Schweiz zurück. Dabei wurde er bei der Einreise in Chiasso festgenommen und den Aargauer Justizbehörden übergeben.