Heitere Openair Zofingen feiert 25 Jahr Jubiläum

Das Heitere Openair auf dem Hausberg des Aargauer Städtchens Zofingen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Die Organisatoren des Festivals halten an ihrem bewährten Mix von Mustikstilen fest.

Zwei Männer mit Bierbechern stehen vor eine Bühne mit Musikern.

Bildlegende: Anstossen auf ein Vierteljahrhundert Heitere Openair. Keystone

Zu den Highlights gehören unter anderem Kodaline, Hilltop Hoods, Stress und Klischée. Auf dem Programm stehen auch Sunrise Avenue, Passenger, Flogging Molly, Broilers, Lo & Leduc, Patent Ochsner und Emeli Sandé.

Auf drei Bühnen werden rund 30 Gruppen dem Publikum einheizen und für Stimmung sorgen. Das Heitere wird auch in der 25. Ausgabe gut besucht sein. Alle drei Tage des Openairs sind gemäss Angaben des Veranstalters ausverkauft. Pro Tag werden rund 12'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Wie in den Vorjahren wurde die auf der grossen grünen Wiese oberhalb von Zofingen aufgebaute Infrastruktur vor dem Start des Heiteren für weitere Openair-Anlässe genutzt.

Zehn Mal mehr Publikum als 1991

Unter dem Motto «Swiss Edition» traten am Dienstag Gotthard und Gölä auf. Am Mittwoch gingen die Magicnight (unter anderem mit Polo Hofer & Die Band) über die Bühne. Und am Donnerstag stieg das Volksschlager Openair. Für Schunkel-Stimmung sorgten unter anderem die Grubertaler, ChueLee, Wolkenfrei und Hansi Hinterseer.

Die erste Ausgabe des Heitere Openairs fand 1991 im Rahmen der Festivitäten zur 700-jährigen Eidgenossenschaft statt. Damals pilgerten 4000 Menschen auf den Zofinger Hausberg, heute sind es beinahe zehn Mal mehr. «Seit der ersten Ausgabe hat sich praktisch alles verändert. Das ganze Festival ist heute viel mehr ein Business, es wurde professionalisiert», sagt Gesamtleiter Christoph Bill gegenüber Radio SRF.

Ungültige Drei-Tages-Pässe

Rund 200 Personen haben gefälschte Pässe für das Heitere Openair gekauft. Die Betroffenen können nun das Festival nicht besuchen. Die Mediensprecherin des Openairs bestätigte eine entsprechende Meldung von Radio Zürisee. Die Geschädigten haben sogenannte Print-at-Home-Tickets gekauft. Es handelte sich jedoch um Kopien.