Hirslanden und Asana ziehen Aargauer Spitaltarife vor Gericht

Die Hirslanden Klinik und die Asana Gruppe ziehen den Kanton Aargau vor das Bundesverwaltungsgericht. Es geht um die Höhe der Fallpauschale für die Aargauer Spitäler. Man werde bestraft, weil man effizient und wirtschaftlich arbeite, kritisiert die Asana Gruppe.

Symbolbild: Patient auf Bahre in Operationssaal

Bildlegende: Die Aargauer Spitaltarife werden zu einem Fall fürs Gericht. Hirslanden und Asana akzeptieren sie nicht. Keystone

Eigentlich waren die Spitaltarife zwischen den Versicherungen und den Spitälern ausgehandelt worden. Doch die Aargauer Regierung hat sie rückwirkend auf Mitte 2012 angepasst, und zwar zu Ungunsten der Hirslanden Klinik, wie diese jetzt kritisiert.

Privatklinik fühlt sich benachteiligt

Der Regierungsrat habe sowohl der Hirslanden Klinik als auch der Asana Gruppe (Spitäler Menziken und Leuggern) tiefere Tarife festgesetzt, obwohl diese genau so gut seien wie die Kantonsspitäler. Diesen habe die Regierung aber unverständlicherweise höhere Tarife zugestanden, schreibt die Hirslanden-Klinik in einer Mitteilung.

Der Privatklinik missfällt auch der enorme administrative Aufwand, welche die Anpassung zur Folge hätte. Es müssten 20'000 Rechnungen innerhalb von zwei Monaten neu erstellt werden. Ob es soweit kommt, muss jetzt das Bundesverwaltungsgericht entscheiden.