Zum Inhalt springen

Hoher Quartalsverlust General Electric mit Milliarden-Verlust

  • GE meldet wegen hoher Abschreibungen einen Quartalsverlust von 10 Milliarden Dollar.
  • Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte GE noch 3,5 Milliarden Dollar verdient.
  • Analysten hatten mit deutlich besseren Quartalszahlen gerechnet.

Der Konzern hatte vergangene Woche bereits Sonderkosten in Höhe von 11 Milliarden Dollar für das Schlussquartal angekündigt. Im Versicherungs- Geschäft waren teure Altlasten entdeckt worden, zudem fallen wegen der US-Steuerreform einmalige Belastungen an - etwa eine Abgabe auf im Ausland geparktes Vermögen.

Die Abschreibungen belasten die Bilanz zwar nur einmalig und wirken sich nicht direkt auf das Tagesgeschäft aus. Doch auch hier lief es zum Jahresende nicht rund. Die Erlöse sanken im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 31,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit deutlich besseren Quartalszahlen gerechnet.

Arbeitsplätze im Aargau

GE hatte im Dezember angekündigt, weltweit rund 12'000 Stellen in der Kraftwerksparte abzubauen. Davon entfallen 1400 Arbeitsplätze auf die Schweiz. Betroffen sind die Standorte Baden, Birr und Oberentfelden im Kanton Aargau.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Warum machen es die Arbeitnehmer*Innen es nicht so wie es schon die Belegschaft von Mondragon, es gemacht haben und übernehmen das Ganze .... Das Knowhow ist ja vorhanden oder nicht? Sicher müssen da Anpassungen gemacht werden, aber zu warten bis irgend ein Konzernchef etwas Sinnvolles unternimmt, ist doch vergeudete Zeit. Solche Firmen wollen keine Mitarbeiter*Innen, sie wollen jetzt nur eins, die eigenen Aktien zurückkaufen und von der trumpschen Steueramnestie in den USA profitieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ist es nicht die gleiche Firma die bereits mit Steuergeldern von US-Bürger*Innen, die Steuer zahlen wie Walmart- und Amzon-Angestelle oder so, also mit solchen Geldern bereits in den USA aus der Bredouille geholfen worden ist?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen