«Ich bin kein Fotografie-Wunderkind»

Luis Hartl aus Erlinsbach fotografiert nicht nur leidenschaftlich gerne, sondern auch richtig gut. Der 17-jährige darf daher als jüngster Teilnehmer seine Bilder an der grössten Werkschau für Schweizer Fotografen, der Photo15, präsentieren. Ein aufregendes Abenteuer für den Grafiker-Lehrling.

Vom 9. bis 13. Januar präsentieren in Zürich 150 Fotografen ihre Kunst. Ausgewählt wurden sie aus 350 Bewerbern. Aus dem Aargau sind 10 Fotografen vertreten, aus dem Kanton Solothurn sind es 4.

Der jüngste Teilnehmer an der diesjährigen grössten Werkschau für Schweizer Fotografen kommt aus Erlinsbach im Kanton Aargau. Wenige Tage vor Beginn der Photo15 ist der 17-jährige Luis Hartl schon mächtig nervös, wie er Radio SRF verrät.

«  Ich bin so aufgeregt, dass sich meine Familie schon langsam nervt. »

Luis Hartl
Nachwuchs-Fotograf

Der Erlinsbacher erhofft sich von der Teilnahme vor allem Feedback. Hartl ist nämlich nicht nur jung, er hat auch noch sehr wenig Erfahrung. Er bezeichnet sich keineswegs als Wunderkind oder Talent von Kindes-Beinen an. Zwar habe er bereits mit 10 Jahren fotografiert, jedoch ohne sich dabei etwas zu überlegen.

Erst vor zwei Jahren hat Hartl damit begonnen, sich mit dem Thema Fotografie intensiver auseinanderzusetzen. Richtig gelernt hat der 17-Jährige das Handwerk dann im gestalterischen Vorkurs der Schule für Gestaltung in Aarau.

Fotograf ist im Moment nicht das Berufs-Ziel

Hartl fotografiert hauptsächlich Landschaften, aber auch Architektur. «Als Sujet mag ich stille Orte, wo nicht viel läuft, und fokussiere weniger auf Menschen».

Zur Zeit macht der 17-Jährige in Luzern eine Ausbildung zum Grafiker. Ob er später einmal Fotografie studieren und sein Hobby zum Beruf machen will, hat der Erlinsbacher noch nicht entschieden.