Kanton Solothurn fordert mehr Geld vom Bund

Die Solothurner Regierung fordert vom Bund mehr Geld für das Agglomerationsprogramm Solothurn. Dieses beinhaltet verschiedene Projekte wie zum Beispiel die Umfahrung Hägendorf. Die Regierung möchte rund drei Millionen Franken mehr Bundesbeiträge.

An die verschiedenen Infrastrukturprojekte, die im Agglomerationsprogramm Solothurn zusammengefasst sind, möchte das Bundesamt für Raumentwicklung rund ein Drittel beisteuern. Das wären rund 19 Millionen Franken. Die Solothurner Regierung möchte allerdings, dass der Bund die Beiträge um rund drei Millionen Franken erhöht, wie die Regierung am Montag mitteilt.

Mit dem Agglomerationsprogramm Solothurn sollen Siedlungen, Verkehr und Landschaft koordiniert geplant werden.

Bildlegende: Mit dem Agglomerationsprogramm Solothurn sollen Siedlungen, Verkehr und Landschaft koordiniert geplant werden. Keystone

Die Agglomerationsprogramme sind ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes. Sie streben eine koordinierte Planung von Siedlung, Landschaft und Verkehr in urbanen Räumen an. Ein Ziel ist auch die Abstimmung zwischen öffentlichem Verkehr, motorisiertem Individualverkehr sowie Fuss- und Veloverkehr. Die Agglomerationsprogramme verlangen eine Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten, Gemeinden und teilweise Regionen angrenzender Länder sowie eine angemessene Beteiligung der Bevölkerung.

Zum Agglomerationsprogramm Solothurn gehören beispielsweise die Umfahrung Hägendorf oder die Neugestaltung des Aare-Ufers in Olten.