Kantone Aargau und Solothurn sagen 2 x Nein, 1 x Ja

Die nationalen Initiativen zur «Grünen Wirtschaft» und zu «AHV Plus» waren chancenlos beim Aargauer und Solothurner Stimmvolk. Anders die Situation beim Nachrichtendienstgesetz. Bei der dritten nationalen Vorlage vom 25. September gaben beide Kantone ihre Zustimmung.

Die beiden Kantone Aargau und Solothurn haben die nationalen Initiativen verworfen. Das Nachrichtendienstgesetz kam aber deutlich durch.

Nationale Abstimmungsergebnisse nach Kantonen


Aargau
Solothurn
Grüne Wirtschaft
70.6 % Nein
69.7 % Nein
AHV Plus
63.8 % Nein
63.7 % Nein
Nachrichtendienstgesetz64.4 % Nein
64.9 % Ja

Stimmenverhältnisse in grösseren Gemeinden früh klar

Schon vor 12 Uhr zeichnete sich der Ausgang der nationalen Abstimmungen ab. Ländliche Gemeinden lehnten die nationalen Initiativen ab und sagten Ja zum Nachrichtendienstgesetz. Auch in grösseren Gemeinden war dies am Sonntag so.

In Möhlin (über 10'000 Einwohner) zum Beispiel war das Bild ähnlich wie in kleineren Aargauer Gemeinden. Hier gab es zweimal ein Nein (beide Initiativen), einmal ein Ja (Nachrichtendienstgesetz). Die Stimmbeteiligung in Möhlin war bei 32 Prozent und damit eher tief.

In Suhr bei Aarau mit über 5000 Stimmberechtigten sagte das Volk ebenfalls Nein zu den beiden Initiativen und Ja zum Nachrichtendienstgesetz. Hier zum Beispiel mit 1350 Ja-Stimmen zu 728 Nein-Stimmen. Ein klares Ja gab es zum neuen Bundesgesetz.

Noch deutlicher zu sehen war das Resultat in der Aargauer Stadt Baden. Hier sagte das Stimmvolk Nein zu beiden Initiativen. Zur Vorlage «Grüne Wirtschaft» sind es hier 3056 Nein zu 2218 Ja, zur Vorlage «AHV Plus» sind es 3384 Nein zu 1914 Ja. Beim Nachrichtendienstgesetz 3218 Ja zu 1993 Nein.