Kantonspolizei Solothurn will «an Schulwegen präsent sein»

Es ist Schulanfang: Allein im Kanton Solothurn machen sich am Montag rund 3000 Kinder zum ersten mal auf den Schulweg. Die Polizei mahnt Autofahrer zu erhöhter Vorsicht.

Rad steht - Kind geht.

Bildlegende: Ganz anhalten - nicht nur abbremsen. So sollen Unfälle verhindert werden. ZVG/TCS

Vielerorts beginnt am Montag die Schule. Für tausende von Kindern ist das ein neues Abenteuer - allerdings sind die Kinder auf dem Schulweg auch den Gefahren des Verkehrs ausgesetzt.

Die Kantonspolizei Solothurn mahnt die Autofahrer deshalb, vorsichtig zu fahren. «Rad steht, Kind geht!», lautet der Slogan der Sensibilisierungskampagne von Polizei, TCS und der Beratungsstelle für Unfallverhütung.

«  Kinder können den Verkehr noch nicht richtig einschätzen und sie sind schnell abgelenkt. »

Andreas Mock
Sprecher Kantonspolizei Solothurn

Für Kinder sei es besonders schwierig, Distanzen oder Geschwindigkeiten abzuschätzen, betont Andreas Mock. Es sei daher wichtig, dass Autofahrer ganz anhalten, wenn ein Kind über einen Fussgängerstreifen will.

Elterntaxis nur in Ausnahmefällen

Trotz der möglichen Gefahren auf dem Schulweg, von Elterntaxis rät Andreas Mock ab. Diese seien nur in Ausnahmefällen sinnvoll: «Kinder sollen den Schulweg möglichst selbst bestreiten können».

Nur so würden sie lernen, sich im Strassenverkehr zurecht zu finden. Zudem: «Der Schulweg steckt für die Kinder ja auch voller Erlebnisse», so Mock. Die Polizei will ab Montag an kritischen Stellen durch vermehrte Präsenz die Verkehrsteilnehmer auf die gegenseitige Rücksichtnahme aufmerksam machen.