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Kantonsrat sagt Ja 8 Millionen für neuen Werkhof in Wangen bei Olten

  • Der Kanton Solothurn kann einen neuen Werkhof bauen. Das Parlament hat am Dienstag den Kredit von 7,8 Mio. Franken genehmigt.
  • Der neue Werkhof wird auf einem Grundstück in Wangen bei Olten gebaut, das dem Kanton gehört.
  • Er ersetzt den heutigen Werkhof in Härkingen. Was mit dem dortigen Grundstück passiert, ist noch nicht klar.

Der alte Werkhof in Härkingen ist in einem solch schlechten Zustand, dass sich eine Renovation nicht lohnt. Deshalb hat sich das Parlament aus wirtschaftlichen Gründen für den Neubau in Wangen entschieden.

Der neue Werkhof soll mit viel Holz gebaut werden und eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage erhalten. Das Gebäude ist im Minergie-P-Eco-Standard geplant.

Drei Werkhöfe für 610 Kilometer Strassen

Vom neuen Werkhof in Wangen aus wird das Kreisbauamt II die Strassen in den Bezirken Olten, Gösgen, Gäu und Thal unterhalten.

Der Kanton Solothurn verfügt auch noch in Zuchwil und Büsserach über Werkhöfe. Das ganze Kantonsstrassennetz ist ca. 610 Kilometer lang und hat einen Wiederbeschaffungswert von ca. 2,85 Milliarden Franken.

Was passiert in Härkingen?

Mit dem Bau des neuen Werkhofs in Wangen bei Olten soll noch dieses Jahr begonnen werden. Mitte 2019 soll er bezugsbereit sein.

Was auf dem Grundstück des alten Werkhofs in Härkingen passiert, ist noch nicht klar. Der Kanton wird dies mit der Gemeinde zusammen definieren. Möglich ist beispielsweise der Bau von Wohnungen.

Kritik an Kunst am Bau

Das Parlament hat den Kredit einstimmig abgesegnet. Die SVP störte sich allerdings daran, dass 75'000 Franken für Kunst am Bau vorgesehen sind.

Man würde besser den Werkhof-Mitarbeitern jede Woche eine Flasche Bier und eine Cervelat mit Brot spendieren, meinte SVP-Sprecher Hans Marti. Davon hätten die Angestellten mehr als von einem Kunstwerk.

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