Keine Arbeit für das Aargauer Parlament

Die Aargauer Grossräte können bis Mitte November ihre Stimmen schonen. Statt Debatten steht Freizeit auf dem Programm. Die meisten Sitzungen wurden gestrichen.

Saal des Grossen Rats mit mehreren Politikern.

Bildlegende: Der Saal des Aargauer Grossen Rats bleibt in den nächsten Wochen leer. SRF

Bis Mitte November bleibt es im Saal des Grossen Rates ziemlich still. Viereinhalb Sitzungstage hat das Ratsbüro gestrichen. Nur gerade an einem Nachmittag debattieren die Politiker. Es fehle schlicht und einfach an Geschäften, erklärt Ratssekretär Adrian Schmid gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Den Grund dafür sieht Schmid beim Start der neuen Legislatur. Die 35 neuen Ratsmitglieder müssten sich zuerst im Ratsbetrieb zurecht finden und reichten deshalb zurzeit weniger Vorstösse ein. Schmid geht allerdings davon aus, dass sich dies wieder ändert. Gegen Ende der Legislatur dürften sich die Geschäfte dann wieder stauen.

Die erste ganztägige Sitzung ist für den 12. November geplant. Zuvor haben die Parlamentarier allerdings nicht immer frei. Sie besuchen zum Beispiel am 5. November das Kommando der Kantonspolizei Aargau.