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Aargau Solothurn Keine Einsprachen gegen Zaun und Kameras

Es ist ein Pilotversuch im Kanton Aargau: Die Asylunterkunft in Oftringen soll viel schärfer überwacht werden. Dagegen gibt es nun keinen Widerstand.

Aussenansicht des Asylzentrums in Bremgarten
Legende: Um die Asylunterkunft soll, wie hier in Bremgarten, ein Zaun gebaut werden. Keystone

Der Kanton will in der Asylunterkunft durchgreifen. Es soll einen Zaun und strengere Kontrollen bei den Eingängen geben. Sicherheitsleute untersuchen jeden Asylsuchenden. Dazu kommen Kameras und Scheinwerfer. Die Asylsuchenden können sich also weniger frei bewegen.

Die Bevölkerung von Oftringen scheint nichts dagegen zu haben. Am Mittwoch ist die Einsprachefrist für ein Baugesuch des Kantons abgelaufen. Es seien keine Einsprachen eingegangen, hiess es auf Anfrage des Regionaljournals Aargau Solothurn bei der Gemeinde. Definitiv kann man es erst am Montag sagen. Dies für den Fall, dass jemand eine Einsprache per B-Post geschickt hat.

Test für Grossunterkünfte

Die strengeren Sicherheitsmassnahmen sind ein Test für die geplanten Grossunterkünfte des Kantons. Die Aargauer Regierung will nämlich nur noch einige grosse Asylunterkünfte statt viele Kleine. Dass der Test dabei ausgerechnet in Oftringen durchgeführt wird ist kein Zufall. In Oftringen sind abgewiesene Asylbewerber untergebracht. Dies hatte in der Vergangenheit mehrmals zu Problemen geführt.

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