Killwanger sagen noch deutlicher Nein zur Heirat

Es gibt keine neue Gemeinde mit gut 13‘000 Einwohnern im Limmattal. Die Killwanger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben eine Fusion mit Spreitenbach abgelehnt. Das Resultat war sogar noch deutlicher als bei der Gemeindeversammlung.

Schild des Bahnhofs Killwangen-Spreitenbach

Bildlegende: Sind nur auf dem Schild des Bahnhofs eine Einheit: Killwangen und Spreitenbach. Bobo11 (CC BY-SA 3.0)

Das Resultat überrascht eigentlich nicht: Schliesslich hatte es schon der Killwanger Gemeinderat abgelehnt mit der Nachbargemeinde Spreitenbach die Heirat zu wagen. Die Gemeindeversammlung war im Dezember dem Gemeinderat gefolgt, und zwar mit 159 zu 109 Stimmen. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen.

Bei der Refrendumsabstimmung am Sonntag zeigt sich nun eine noch deutlichere Ablehnung der Fusion. Ganze 66 Prozent der Stimmenden haben eine Heirat mit Spreitenbach, beziehungsweise die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags, abgelehnt. Mit diesem Urnenentscheid ist die Fusion im Limmattal definitiv gescheitert.

Im Gegensatz zu Killwangen stand Spreitenbach den Heiratsplänen positiver gegenüber. An der Gemeindeversammlung in Spreitenbach sagten die Bürgerinnen und Bürger deutlich Ja zu weiteren Fusionsabklärungen mit 199 zu 91 Stimmen.